Im Herbst beginnen die Arbeiten auf dem Schulhof

Beim Haus Peter der Peter-Paul-Rubens-Schule ist nicht nur die Fassade eingerüstet. Auch ein großer Teil des Schulhofs muss saniert werden. (Foto: Liptau)

Friedenau. Seit gut einem Jahr ist der Hof der Peter-Paul-Rubens-Schule in der Rubensstraße mit nur kurzen Unterbrechungen größtenteils gesperrt. Im Herbst soll endlich die Sanierung starten.

"Das ist eine Zumutung für Kinder, Eltern und Lehrer", ärgert sich Elternvertreterin Irina Lohe. Gemeint ist damit die Tatsache, dass der Schulhof des Hauses Peter schon seit Monaten zum größten Teil abgesperrt ist. "Seit vergangenem Sommer geht das so, nur im Winter waren die Zäune mal kurze Zeit weg", sagt Lohe. Die Schulleitung habe die Eltern an das Grünflächenamt des Bezirks verwiesen, dort habe es geheißen, dass es für die Sanierung kein Geld gebe. Tatsächlich muss die abgesperrte Fläche dringend instand gesetzt werden. "Es gibt dort Verkehrssicherheitsmängel", erklärt der für das Bauwesen zuständige Stadtrat Daniel Krüger (CDU). "Überhöhter Nutzerdruck" habe zu Bruchschäden geführt. "Bisher hatten wir das Geld nicht im Haushalt eingestellt", so Krüger. Das habe sich allerdings geändert. Durch die zusätzlichen Mittel, die Berlin den Bezirken durch das Schul- und Sportstättensanierungsprogramm zur Verfügung gestellt hat, könnten die Reparaturen jetzt durchgeführt werden. "Wir gehen davon aus, dass die Fläche noch in diesem Jahr wieder zur Verfügung gestellt werden kann", so der Stadtrat.


Ralf Liptau / flip
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