An vielen Schulen wird während der Ferien saniert und renoviert

Friedrichshain-Kreuzberg. Die Schüler haben frei, dafür sind in den Schulen derzeit verstärkt Bauarbeiter im Einsatz. Auch in diesem Jahr wird die Ferienzeit an vielen Stellen für Umbau und Instandhaltung genutzt.

Insgesamt verzeichnet die Liste beim Hochbauservice 17 Bauvorhaben an 14 Schulen. Die einzelnen Vorhaben kosten zwischen 18 000 und mehr als 800 000 Euro. Sie haben ein Gesamtvolumen von mehr als drei Millionen Euro. Auf 640 000 Euro summiert sich beispielsweise die Sanierung der Fassaden und der Sanitäranlagen am Heinrich-Hertz-Gymnasium in der Rigaer Straße 81-82. 290 000 Euro wird für die Feuchtigkeitssanierung in der Emanuel-Lasker-Oberschule, Modersohnstraße 53, aufgewendet. Auch in der Lemgo-Grundschule in der Böckhstraße 5 gibt es Probleme mit der Feuchtigkeit. Auch das Dach wird ausgebessert. Die Gesamtsumme beträgt dort 345 000 Euro.

An mehreren Schulen geht es um das Beseitigen von Schadstoffen. Etwa an der Bernhard-Rose-Grundschule in der Singerstraße 87, der Blumen-Grundschule, Andreasstraße 50-52 oder der Zille-Grundschule, Boxhagener Straße 45.

Im Leibniz-Gymnasium, Schleiermacherstraße 23, wird für 133 000 Euro der Brandschutz erneuert, in der Fichtelgebirge-Grundschule, Görlitzer Ufer 2, soll es besseren Schallschutz geben, wofür rund 125 000 Euro veranschlagt sind.

An einigen Stellen wird auch nach dem Beginn des neuen Schuljahres weiter gehen. Das gilt auf jeden Fall für die Kurt-Schumacher-Grundschule in der Putkamerstraße 19. Dort beginnt die Sanierung des Hauptgebäudes erst Anfang August und wird 855 000 Euro kosten. Sie wurde nötig, weil im Dezember 2012 Mängel beim Brandschutz festgestellt wurden. Seither werden die Schüler im Gebäude des Freizeitbereichs unterrichtet.

Wie lange sich ein eigentlich überschaubares Bauvorhaben hinziehen kann, weiß man vor allem an der Hector-Petersen-Oberschule am Tempelhofer Ufer. Seit drei Jahren wird an der energetischen Sanierung des Pavillons gearbeitet. So ziemlich alles lief dort schief vom verspäteten Einbau der Fenster bis zur Pleite einer Baufirma. Doch demnächst wird alles fertig sein.


Thomas Frey / tf
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