Eisenbahnspielplatz in der Usedomer Straße wird neu gestaltet

Evgenia Bauer kommt mit ihrer Tochter Emelli oft zum Spielplatz in der Usedomer Straße. Sie freut sich über den Umbau. (Foto: Dirk Jericho)

Gesundbrunnen. Anfang 2014 wird der in die Jahre gekommene Kleinkinderspielplatz in der Usedomer Straße/Ecke Hussitenstraße komplett neu gestaltet.

Ob Schaffner, Lokführer oder selbst die Eisenbahn - auf dem neuen Spielplatz, den der Bezirk im kommenden Jahr bauen lässt, können die Kleinen in die Welt der Schienen und Züge eintauchen. Nach Plänen des Architekturbüros Atelier van Geisten wird der Spielplatz zum Bahnhof, von dem aus Kleinkinder auf große Reise gehen können. Der Entwurf für den "Eisenbahnspielplatz" wurde gemeinsam mit Kindern, Eltern und Erziehern erarbeitet.Die Sandspielbereiche und Wege bleiben wie sie sind, werden aber komplett überarbeitet und bekommen dem Leitbild Eisenbahn folgend Spielgeräte, die zu diesem Thema passen. Für die ganz Kleinen bis drei Jahre wird auf der westlichen Seite ein Minibahnhof mit Holzpodest als Bahnsteig, Fahrkartenhäuschen, Sandspieltischen, Gleisen und einem Spielprellbock gebaut. Von dort werden Gleise über den neuen Betonpflasterweg - mit richtigem Bahnübergang und Verkehrszeichen - zum Bereich für die etwas Größeren verlegt. Hier gibt es zum Balancieren und Klettern zukünftig eine Netz- und eine Holzbogenbrücke. Die bestehende Lokomotive mit Hänger, die als einziges Spielgerät wiederverwendet wird, wird auf dem Gleis im Norden des kleinen Platzes aufgestellt. Dazu gibt es weitere Elemente wie eine Nestschaukel und einen Sandbagger. Als Familientreff oder Ruhezone hat Architekt Raoul van Geisten als Verlängerung des Minibahnhofs auf Holzpodesten einen langen Tisch mit seitlichen Bänken entworfen. Hier können die Mütter unter schattigen Bäumen miteinander ins Gespräch kommen. Die "Lange Tafel" ist aber auch ideal für ganze Kitagruppen zum Picknicken.

Die komplette Erneuerung des Spielplatzes hatte der Quartiersrat des Quartiersmanagementgebietes Brunnenviertel-Ackerstraße empfohlen. Die Umbaukosten in Höhe von 153 800 Euro werden aus dem Senatsprogramm "Soziale Stadt" gefördert.


Dirk Jericho / DJ
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