Blasorchester Köpenick braucht einen Schlagzeuger

Jeden Mittwoch ist Probe. Benjamin Borrmann spielt eigentlich Saxophon und sitzt nur als Vertretung am Schlagzeug. (Foto: Ralf Drescher)

Grünau. Einmal pro Woche treffen sich die Musiker des Blasorchester Köpenick in einem Gebäude an der Grünauer Regattastrecke. Dabei bleibt meist ein Platz leer.

Denn Benjamin Borrmann kann nur entweder an seinem Baritonsaxophon oder am Schlagzeug sitzen. "Uns fehlt ein guter Schlagzeuger. Unser Schlagzeuger Tim Wersig ist durch Beruf und Studium stark eingespannt und kann deshalb oft nicht kommen", erzählt Jacqueline Langmann vom Orchesterrat.

Das 40-köpfige Laienensemble unter Leitung von Vicente Larrañaga spielt Blasmusik von Polka bis zum Blues und klassische Unterhaltungsmusik, zum Beispiel Titel von Udo Jürgens. Pro Jahr gibt es neben den wöchentlichen Proben 15 bis 20 Auftritte, darunter beim Köpenicker Sommer, auf Kleingartenfesten und beim Weihnachtsmarkt auf der Schlossinsel. Gegründet wurde der Klangkörper 1967 als Fanfarenzug Köpenick.

"Unsere Musiker sind Schüler, S-Bahnfahrer, Kinderarzt, Krankenschwester und Steuerberater. Uns sind 15-Jährige ebenso willkommen wie rüstige Senioren", sagt Jacqueline Langmann.

Berufsmusiker muss der neue Schlagzeuger also nicht sein. Er sollte aber nach Noten spielen können. Instrumente muss er auch nicht mitbringen, die stehen bereits im Grünauer Probensaal bereit.

Wer hinter dem Drummer-Set mit Trommeln und Becken Platz nehmen möchte, kommt einfach mittwochs um 18.45 Uhr ins Vereinshaus der Blasmusikfreunde Köpenick, Regattastraße 211, direkt an der Tramhaltestelle Regattatribünen. Gern gesehen sind auch Bewerber, die eines der anderen Instrumente, darunter Trompete, Tuba, Saxophon, Oboe oder Klarinette spielen.

Mehr unter www.blasmusikfreunde-koepenick.de, dort findet man Kontaktmöglichkeiten und Ansprechpartner.

Ralf Drescher / RD
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