Mahnmal geschändet

Berlin: Mahnmal Adass Jisroel | Hansaviertel. Mahnmal und Gedenkstele der jüdischen orthodoxen Gemeinde Adass Jisroel in Siegmunds Hof am Wullenwebersteg sind kurz vor dem Schabbat am 11. März mit Schmierereien geschändet worden. Die Täter sind bislang unbekannt. Der religionspolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion Volker Beck sprach von einer „Bedrängung der jüdischen Gemeinschaft durch antijudaistische Fanatiker“. An der Stelle von Mahnmal und Gedenkstele befand sich seit 1924 das zweite Gemeindezentrum mit Synagoge und Schule der Gemeinde Adass Jisroel. Sie war 1869 aus Protest gegen die liberale jüdische Gemeinde in Berlin gegründet worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Synagoge zerstört. KEN
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