Anzeige

Alles zum Thema Mahnmal

Beiträge zum Thema Mahnmal

Umwelt
Attraktion, Mahnmal, Gotteshaus - die Gedächtniskirche am Breitscheidplatz fasziniert seit mehr als einem Jahrhundert die Menschen.
4 Bilder

Kiez-Kompass
Gedächtniskirche – weltbekannt, vom Kiez geliebt

Mahnmal, Blickfang, Touristenattraktion, Wahrzeichen – das alles ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz. Aber sie ist vor allem auch Ort der Besinnung und Zusammenkunft für derzeit knapp 2700 Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde. Die Kirche ist ein für sich schon faszinierender, architektonisch herausragender Kirchenbau der Moderne, 1961 eingeweiht, der doch seine wirkliche Einmaligkeit erst aus dem spannungsvollen Nebeneinander mit der Turmruine gewinnt, die...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 14.06.18
  • 9× gelesen
Kultur
Gedenkstätte und Mahnmal an der Levetzowstraße: 2010 wurde der dahinterliegende Spielplatz so umgestaltet, dass er die Würde des Ortes verletzt. Das soll nun wieder korrigiert werden.

Die Würde einer Gedenkstätte
Bezirk und Urheber des Mahnmals an der Levetzowstraße einigen sich auf erneute Umgestaltung

Wo einst Berlins größte Synagoge stand, wird mit einer Gedenktafel aus dem Jahre 1960 und seit 1988 mit einer großen Skulpturengruppe an Verfolgung, Deportation und Vernichtung der Berliner Juden und an die Zerstörung ihrer Gemeindehäuser während der Nazizeit erinnert. Erst in den 80er-Jahren begann die ehrliche Aufarbeitung des dunkelsten Kapitels in der deutschen Geschichte. In Berlin wie in anderen Städten wurden die Geschehnisse mit Denk- und Mahnmalen sichtbar gemacht. So kam es, dass...

  • Moabit
  • 11.06.18
  • 66× gelesen
Politik

Verordnete verurteilen Gewalt: Diskussion über Täterkreise

Mit zwei Entschließungen haben die Bezirksverordneten Gewalttaten gegen Homosexuelle und Juden sowie den Anschlag auf die Gedenkstätte für den ermordeten Burak Bektas scharf verurteilt. Zuvor gab es Diskussionen über den genauen Wortlaut. Homosexuellenfeindliche und antisemitische Taten hätten in den vergangenen Jahren auch in Neukölln stark zugenommen, heißt es in der ersten Entschließung. Jüngster Fall: Am 11. April wurde ein junger schwuler Mann auf der Sonnenallee aus einer 15-köpfigen...

  • Friedrichshain
  • 07.05.18
  • 62× gelesen
Anzeige
Kultur
Die Schöpfer des "Hains": Jan Liesegang (links) und Francesco Apuzzo.
3 Bilder

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof wurde der Gedenkort für deportierten Juden eingeweiht

Moabit. Nach einem Vierteljahrhundert zäher Bemühungen ist an der Stelle des ehemaligen Güterbahnhofs Moabit endlich ein Gedenkort geschaffen worden. Der „Hain“ des Künstlerkollektivs „raumlaborberlin“ überzeugt durch seine stille, meditative Ausstrahlung in einer unwirtlichen Umgebung. Auf einer rund 250 Quadratmeter großen Fläche ist künftig Erkenntniszuwachs möglich. Zwischen Quitzow- und Ellen-Epstein-Straße ragen 20 Kiefern auf sandigem Grund auf. Von der Nord- und der Südseite führt ein...

  • Moabit
  • 22.06.17
  • 164× gelesen
Blaulicht

Mahnmal geschändet

Hansaviertel. Mahnmal und Gedenkstele der jüdischen orthodoxen Gemeinde Adass Jisroel in Siegmunds Hof am Wullenwebersteg sind kurz vor dem Schabbat am 11. März mit Schmierereien geschändet worden. Die Täter sind bislang unbekannt. Der religionspolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion Volker Beck sprach von einer „Bedrängung der jüdischen Gemeinschaft durch antijudaistische Fanatiker“. An der Stelle von Mahnmal und Gedenkstele befand sich seit 1924 das zweite Gemeindezentrum mit...

  • Hansaviertel
  • 17.03.17
  • 12× gelesen
Politik
Inseln der Trauer: Solche Felder aus Grablichtern und Blumen könnten zum Platzhalter werden für ein dauerhaftes Denkmal auf dem Breitscheidplatz.
2 Bilder

Vom Grauen zum Gedenken: Kommt eine Gedenktafel am Breitscheidplatz?

Charlottenburg. Ein Monat nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt auf den Breitscheidplatz erinnern noch immer Kerzen an zwölf Menschen, die Anis Amri mit einem Lkw in den Tod riss. So wie an den meisten Terrororten der Welt dürfte ein dauerhaftes Mahnmal folgen. Es ist eine Frage des Taktgefühls, dass man nur zögerlich darüber zu sprechen beginnt. Dass noch kein offizieller Wettbewerb startet zur Frage der Gestaltung eines bleibenden Andenkens an die Opfer des 19. Dezember. Doch wer...

  • Charlottenburg
  • 16.01.17
  • 105× gelesen
Anzeige
Bildung

Mahnmal umstritten

Schöneberg. Nach dem Willen der BVV Tempelhof-Schöneberg soll auf einer Grünfläche in der Nähe des Ikea-Haupteingangs am Sachsendamm ein Antikriegsmahnmal samt Informationstafel zum zeitgeschichtlichen Hintergrund errichtet werden. Die Kosten hat der Bezirk zu tragen. Sie dürfen 8000 Euro aber nicht überschreiten. Das schwedische Möbelhaus hält den Standort für nicht geeignet. Zur Begründung hieß es: Beim ständigen Einparken von Fahrzeugen würde es zu Beschädigungen kommen. Bürgermeisterin...

  • Schöneberg
  • 24.11.16
  • 30× gelesen
Kultur
Noch fast dreieinhalb Jahre, nachdem eine 14-jähriges Mädchen an der Groß-Ziethener Straße zu Tode kam, erinnert ein privates Mahnmal daran.

Unvergessener Unfall

Lichtenrade. Das tragische Geschehen ist unvergessen. Seit fast dreieinhalb Jahren dient ein Baum am Rand der Kreuzung Groß-Ziethener Straße/Alt-Lichtenrade als Mahnmal. An dieser Stelle war am 17. Januar 2013 gegen 7.30 Uhr, die Berliner Woche berichtete, eine 14-Jährige auf dem Schulweg beim Überqueren der Groß-Ziethener Straße von einem Pkw angefahren und schwer verletzt worden. Am Abend des 18. Januar war das Mädchen dann an den Folgen gestorben. Wie sich der Unfall genau abgespielt hat,...

  • Lichtenrade
  • 06.06.16
  • 1057× gelesen
Politik
Schon oft beschmiert, jetzt zerstört: das Gedenkschild für deportierte Berliner Juden an der Ellen-Epstein-Straße.

Unbekannte zerstören Gedenkschild „Von hier fuhren Züge ins Gas“

Moabit. Unbekannte haben das Gedenkschild zur Erinnerung an die Deportationen jüdischer Menschen vom Güterbahnhof Moabit zerstört. Das etwa fünf Meter breite Schild war ein Provisorium. Die Initiative „Sie waren Nachbarn“ hatte es im Mai vergangenen Jahres an einem Zaun in der Ellen-Epstein-Straße angebracht, um für ein Mahnmal vor Ort zu werben. „Exakt an der Stelle, von der aus der Großteil der Berliner Juden in die Konzentrationslager deportiert wurden“, erläutert die Initiative. Der Senat...

  • Moabit
  • 23.03.16
  • 142× gelesen
Politik
Bürgermeister Oliver Igel erinnert mit einem Blumengebinde an die erschossenen Kinder.
3 Bilder

Schüsse an der Kiefholzstraße: Vor 50 Jahren wurden zwei Kinder Opfer an der Mauer

Plänterwald. Seit über 15 Jahren erinnert ein Mahnmal an der Kiefholzstraße an ein ganz besonders trauriges Kapitel des DDR-Regimes. Vor 50 Jahren haben Grenzposten hier zwei Kinder erschossen. Am 14. März 1966 kriechen Jörg Hartmann (10) und Lothar Schleusener (13) durch den Hinterlandzaun an der Kleingartenanlage „Sorgenfrei“. Kurz nach 19 Uhr laufen sie auf die Mauer zu, die hier die damaligen Bezirke Treptow und Neukölln voneinander trennt. Der Postenführer eines nahen Wachturms erkennt...

  • Plänterwald
  • 21.03.16
  • 340× gelesen
Kultur
Objektkünstlerin Hadmut Bittiger und Festivalleiter Dr. Martin Steffens auf dem Tempelhofer Feld an der Oderstraße, nahe der Leinestraße, wo das Rettungsboot „Lifeboat Chapter 5“ pünktlich zum Festivalbeginn stranden wird.
3 Bilder

Kunstfestival "48 Stunden Neukölln"

Neukölln. „S.O.S. – Kunst rettet Welt“ heißt das diesjährige Thema, mit dem sich Künstler im Rahmen des Kunstfestivals mit rund 300 künstlerischen Projekten an über 200 Orten beschäftigen. Daneben sind rund 90 offene Ateliers beteiligt, die ihr eigenes Programm zeigen. Kann Kunst die Welt retten? Mit dieser Frage setzt sich das größte freie Kunstfestival Berlins in diesem Jahr auseinander. Kunst kann aktuelle Themen aufgreifen und ins Bewusstsein der Menschen rücken. So wie die...

  • Neukölln
  • 18.06.15
  • 476× gelesen
Kultur
Rosen in Gedenken an die Deportierten: 73 Jahre nach dem Beginn der Verschleppung setzten Hunderte Berliner ein Zeichen gegen das Vergessen.

Berliner trauern am Mahnmal Gleis 17

Grunewald. In ungeheizten Viehwaggons rollten jüdische Bürger Berlins einst von Grunewald aus der Vernichtung entgegen. Ein Grauen, das bei der aktuellen Gedenkveranstaltung alle Redner auf ihre Weise in Worte zu fassen versuchten. Den tiefsten Eindruck hinterließ eine Frau, die überlebte.Als Margot Friedländer ans Mikrophon tritt, scheint die Mischung aus Demut, Ehrfurcht und Scham beinahe greifbar. Hier steht eine alte Frau, die nach dem Krieg in eine Stadt zurückkehrte, in der ein Kreis von...

  • Grunewald
  • 16.10.14
  • 39× gelesen
Kultur
Walter Frankenstein ist der letzte Überlebende. Er bedankte sich bei Kulturstaatssekretär Tim Renner, dass der Senat das Denkmal ermöglichte.
4 Bilder

Erinnerung an die ermordeten Kinder und Betreuer

Prenzlauer Berg. An die Geschichte der jüdischen Baruch-Auerbach’sche Waisen-Erziehungsanstalt erinnert jetzt ein Kunstwerk. Künstlerin Susanne Ahner hat die frühere Vorgartenmauer des Waisenhauses zu einem Mahnmal umgestaltet.Die Künstlerin ließ Namen und Alter von Kindern, Jugendlichen und Betreuern, die ermordet wurden, in das historische Mauerwerk gravieren. Vor dem Mauerrelikt ist außerdem eine Informationstafel aufgestellt worden. Um den vor der Mauer stehenden Baum wurde des Weiteren...

  • Prenzlauer Berg
  • 03.07.14
  • 125× gelesen