Die Friesen verstehen zu feiern

Im 125. Jahr seines Bestehens taufte der Spandauer Ruder-Club „Friesen“ auf dem Vereinsgelände am Mahnkopfweg 6 den neuesten Achter auf den Namen „Zitadelle“. Ein Renn-Achter wird noch in diesem Jahr folgen. (Foto: SRFC)
Berlin: Rathaus Spandau |

Wilhelmstadt. Mit einer Jubiläumsgala feierte der Spandauer Ruder-Club „Friesen“ (SRCF) am 5. Juni im Bürgersaal des Rathauses sein 125-jähriges Bestehen. Am 6. Juni wurde dann nach der traditionellen Friesen-Rallye auf dem Vereinsgrundstück am Mahnkopfweg 6 der neueste Achter des SRCF auf den Namen „Zitadelle“ getauft.

Zur Gala begrüßte SRCF-Vorsitzender Martin Stöckmann im Bürgersaal zahlreiche Vertreter aus Politik und Sport, unter ihnen auch Spandaus Sportstadtrat Gerhard Hanke (CDU). Seinem Festvortrag gab der CDU-Abgeordnete Joachim Luchterhand den Titel „Rudern – Faszination mit Zukunft?“. Er empfahl dem SRFC angesichts der Nachwuchsproblematik im Rudersport „ kreatives Denken und die Einrichtung neuer Wettkampfformen“.

Karsten Finger als Vertreter des Deutschen und des Berliner Ruderverbands verwies dagegen auf die zahlreichen sportlichen Erfolge der „Friesen“ in ihrer 125-jährigen Vereinsgeschichte. Darunter waren Siege bei Olympischen Spielen sowie bei Welt- und Europameisterschaften. Finger betonte aber auch die Bedeutung des Wanderruderns, das im SRFC eine lange Tradition habe.

Am 6. Juni kam denn der aktive Rudersport zu seinem Recht. Unter großer Beteiligung startete am Mahnkopfweg die schon traditionelle Friesen-Rallye. Im Rahmen der Siegerehrung wurde dann das neuste Schmuckstück des Clubs, ein sogenannter C-Achter, auf den Namen „Zitadelle“ getauft. Ein weiterer Achter, diesmal ein Rennachter, ist bereits in Arbeit und wird noch im Jubiläumsjahr vom Stapel laufen.

Ud
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