BMW erweitert Produktionsfläche im Spandauer Werk

Beim Produktionsstart saß Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer unterstützt von Werksleiter Dr. Marc Sielemann Probe auf dem neuen "C evolution". (Foto: BMW)

Haselhorst. Im Spandauer BMW-Werk ist vor Kurzem der Startschuss für die Serienproduktion des ersten rein elektrisch angetriebenen Maxi-Scooters "C evolution" gefallen. Mit dem Roller markiert BMW den Aufbruch der Zweiradproduktion in das Zeitalter der Elektromobilität.

Dreieinhalb Jahre Entwicklungszeit liegen hinter dem Projektteam. Für die Produktion des Elektro-Scooters ist im Haselhorster Werk, Am Juliusturm 14-38, auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern ein neues Montageband entstanden. An dem bauen speziell für Hochvoltarbeiten geschulte Mitarbeiter die Komponenten des Scooters in wenigen Montageschritten zusammen.

Mit der Produktion des "C evolution" bündelt das BMW-Werk an einem Standort drei spezielle Kompetenzen. Neben der reinen Fahrzeugmontage fertigen die Mitarbeiter vor Ort auch die Hochvoltbatterie aus zugelieferten Batteriemodulen. "Damit betreten wir aus Produktionssicht Neuland im Berliner Werk", erklärte Werksleiter Dr. Marc Sielemann.

Kernstück des Elektro-Scooters sind Lithium-Ionen-Speichermodule, identisch zu denen des Elektroautos BMW i 3. Der Produktionsprozess des "C evolution" ist modular aufgebaut und konnte bis auf die spezifischen Umfänge des Elektroantriebs in die bestehenden Anlagen und Strukturen integriert werden. "Im gesamten Produktionsprozess der Maschine können wir viele Synergien im Werk nutzen und damit noch effizienter arbeiten", sagte Sielemann. Die Montage der Hochvoltbatterien erfolgt in einem speziell abgetrennten Produktionsbereich.


Michael Uhde / Ud
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