Remis im Reinickendorfer Derby

Schon früh fielen die Tore im Reinickendorfer Berlin-Liga-Derby am vergangenen Samstag zwischen den Füchsen und dem Nordberliner SC. Dabei glich Nordberlins Sven Ralf zwei Minuten nach der Führung durch Dei-Kwarteng aus. Brisant wurde das Spiel vor der enttäuschenden Kulisse von 80 Zuschauern am Freiheitsweg aber erst, als Schiri Harder einen möglichen Strafstoß für die Gäste verweigerte. Zeih war im Füchse-Strafraum gefallen. Je nach Präferenz werteten die Beobachter die Szene unterschiedlich. Seinen Einstand gab Rückkehrer Aymen Ben-Hatira. Nachdem er 2001 die Reinickendorfer verlassen hatte, spielte er stets höherklassig bei bekannten Vereinen wie KSV Baunatal, Sportfreunde Siegen, Babelsberg 03 und TSG Neustrelitz. Dem 32-jährigen Bruder von Hertha-Profi Änis Ben-Hatira war der Trainingsrückstand aber deutlich anzusehen. Dennoch hatte er den Siegtreffer auf dem Fuß, vergab diese aber freistehend vor dem Nordberliner Gehäuse.

Der Punktgewinn ist für die Füchse ein erster Schritt, um möglichst einen Abstiegskampf wie im Vorjahr zu vermeiden. Ob dies gelingt, wird man erst in einigen Monaten beantworten können. Ein erster Wahrsager ist aber die bevorstehende Englische Woche. Für die Füchse geht es nach einem Spiel beim SV Empor (das Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest) am Sonntag zum TuS Makkabi. Anstoß ist um 14 Uhr an der Charlottenburger Harbigstraße.


Fußball-Woche / FW
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