Der Amateurfotograf Manfred Kriegelstein stellt im Kulturhaus aus

Karlshorst. Verlassen sind die Räume, die der Fotograf Manfred Kriegelstein in seinen Fotografien abbildet. Zu sehen gibt es die Ausstellung ab 16. Januar im Kulturhaus Karlshorst in der Treskowallee 112.

"Schönheit der Vergänglichkeit" heißt die Schau des Amateurfotografen Manfred Kriegelstein, die noch bis 18. Februar in der Galerie des Kulturhauses zu sehen ist. Der preisgekrönte Bildermacher, der unter anderem Deutscher und Norddeutscher Fotomeister und mit dem Kodakpreis ausgezeichnet wurde, durchstreifte mit seiner Kamera das Gebiet rund um Berlin. Er suchte dabei verlassene Gebäuden und alte Liegenschaften der ehemaligen DDR auf. Die seit Jahren leer stehenden Räume vieler Häuser üben mit ihrer Ästhetik der sich herabschälenden Tapeten, kaputten Fensterscheiben und der maroden Böden eine besondere Faszination aus. Der Fotograf arbeitete mit dem Stativ. Auf diese Weise war es ihm möglich, die "geheimnisvolle Dunkelheit, die in diesen Räumen herrscht, nicht zu zerstören", wie es Manfred Kriegelstein beschreibt.

Die Galerie ist montags bis sonnabends von 11 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen auf www.kulturhauskarlshorst.de.

Karolina Wrobel / KW
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