Kreuzberger Stadtteilmütter ausgezeichnet

Stadtteilmütter mit Edzard Reuter (ganz links) und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (rechts). (Foto: Helga und Edzard Reuter-Stiftung)

Kreuzberg. Das Projekt Stadtteilmütter ist am 30. Oktober mit dem Preis für Völkerverständigung und Integration der Helga und Edzard Reuter Stiftung geehrt worden.

Die Stadtteilmütter gibt es seit 2004 in Neukölln und seit 2007 in Kreuzberg. Sie bieten Rat und Hilfe vor allem für Migrantenfamilien, etwa bei der Erziehung oder bei Problemen mit den Behörden. Träger ist das Diakonische Werk Berlin. "Die Frauen wirken als Multiplikatoren und erreichen Menschen, die wir sonst nur schwer erreichen", sagte Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) bei ihrer Laudatio. Nicht nur deshalb sei es ein für Deutschland beispielhaftes Projekt für die Förderung von sozialer Verantwortung und Teilhabe und damit auch für Integration.Der Preis ist mit insgesamt 30 000 Euro dotiert. Die Stadtteilmütter teilen sich diese Summe mit dem Journalisten Michael Thumann.

Die Helga und Edzard Reuter Stiftung wurde 1995 vom ehemaligen Daimler-Benz Vorstandsvorsitzenden und Berliner Ehrenbürger Edzard Reuter und seiner Frau Helga gegründet. Sie fördert praktische Arbeit und wissenschaftliche Forschung für das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft.


Thomas Frey / tf
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