Projekt auf Grünem Campus Malchow hat neuen Schirmherr

Mitarbeiterinnen des M.U.T.-Teams überreichten den Scheck für die Tiere. (Foto: M.U.T. e.V.)

Malchow. Mit einer Spende von 18.000 Euro unterstützt der Verein Mensch-Umwelt-Tier (M.U.T.) das Projekt der Knirpsenfarm auf dem Gelände des Grünen Campus Malchow.

Mehr als 160 kleine und größere Tiere leben auf der Knirpsenfarm der Schule in der Malchower Chaussee 2: vom Waschbär über Papageien, Schafe, Reptilien bis hin zur "normalen" Hauskatze. Seit dem Jahr 1991 gibt es die Farm bereits, die nicht nur den Schülern, sondern allen Kindern aus der nahen und ferneren Umgebung offen steht. "Jeder kann die tägliche Fütterung um 14.30 Uhr besuchen, die Knirpsenfarm ist auch am Wochenende geöffnet", sagt Tierpflegerin Manuela Hauser.

Die Haltung von Schafen, Ziegen, Schweinen, Meerschweinen und Co ist allerdings nicht billig. Bisher wurde der Träger der Knirpsenfarm, der Verein Malchower Grashüpfer, vom Bezirk Lichtenberg unterstützt. Der hat im vergangenen Jahr aber einen Teil dieser Hilfen gestrichen. So kämpft die Knirpsenfarm nun um ihren Erhalt. Einige Firmen helfen bereits mit Geld- oder Sachspenden.

Nun erhält die Knirpsenfarm weitere Unterstützung: Am 23. März übernahm der Verein Mensch-Umwelt-Tier nicht nur ganz offiziell die Schirmherrschaft, sondern übergab auch einen Scheck über 18.000 Euro an die Malchower Grashüpfer. "Wir brauchen das Geld dringend, denn immer wieder fallen zusätzliche Kosten an", so Manuela Hauser. Vom Tierarzt über Futtermittel bis z

ur Reparatur mancher Tiergehege - die Finanzspritze kann die Knirpsenfarm gut gebrauchen. "Wir wollen dem Projekt finanziell helfend zur Seite stehen, weil hier der Kontakt zwischen Mensch, Umwelt und Tier vorbildlich hergestellt wird", begründet Alexandra Diezemann, M.U.T.-Sprecherin, die Übernahme der Schirmherrschaft.

Die Knirpsenfarm braucht aber auch weiterhin Hilfe und Spenden. "Holz und Bretter können wir gut verwenden", sagt Tierpflegerin Manuela Hauser. Aber auch Decken und Handtücher stehen auf der Wunschliste. "Der Verschleiß unserer Waschbären ist groß." Die Tiere nutzen die Textilien, um ihre Nester kuscheliger zu machen.

Die Knirpsenfarm ist ab April von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet, sonnabends, sonntags und feiertags von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter www.knirpsenfarm-berlin.de und unter www.mut-ev.org.

Karolina Wrobel / KW
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