2600 ausländische Neubürger gab es 2012 im Bezirk

Marzahn-Hellersdorf. Der Bezirk wächst wieder. Das geht aus dem Demografiebericht des Bezirksamts hervor. 2012 hat die Einwohnerzahl erstmals wieder seit 2002 die Viertelmillion überschritten.

Nach Angaben des Einwohnermeldeamts hatte Marzahn-Hellersdorf Ende 2012 exakt 251 879 Bewohner. Damit setzt sich das seit drei Jahren anhaltende Wachstum fort. Mit rund einem Prozent fällt es im Vergleich mit dem Berliner Durchschnitt von 1,2 Prozent aber noch bescheiden aus. Der Zuzug speist sich hauptsächlich aus Migranten. Von den rund 2600 Neubürgern im vergangenen Jahr hatten 1900 einen Migrationshintergrund. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund im Bezirk erhöhte sich damit auf 12,5 Prozent. 4,7 Prozent der Bewohner hatten im vergangenen Jahr keinen deutschen Pass. Der Anteil in den Ortsteilen ist sehr unterschiedlich. Während in Marzahn jeder Fünfte einen Migrationshintergrund hat, ist es in Mahlsdorf nur jeder Zwanzigste. In Helle Mitte betrifft das vier von zehn Einwohnern.

Die Migranten sorgen auch dafür, dass der Bezirk weniger schnell altert. Das Durchschnittsalter ist 2012 auf 43,1 Jahr gestiegen und liegt damit über dem Berliner Wert. Das Durchschnittsalter der Migranten im Bezirk beläuft sich dagegen auf 33,9 Jahre.


Harald Ritter / hari
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