Betrunkener löst Polizeigroßeinsatz aus

Marzahn. Eine Verletzung an der Wade und mehreren Strafverfahren hat der falsche Feueralarm eines einen betrunkenen jungen Mannes am Dienstag, 20. November, nach sich gezogen.

Gegen 12 Uhr ging ein Notruf bei der Feuerwehr ein. In der Schwarzwurzelstraße in Marzahn sollte es brennen. Vor Ort stellten die Kameraden fest, dass es sich um einen falschen Alarm gehandelt hatte. Sie verständigten die Polizei. Die Beamten ermittelten, woher der Anruf kam. Als der Mieter der Wohnung angerufen wurde, gab er an, dass sich ein Bekannter in seiner Wohnung aufhielte. Als die Polizei diesen Bekannten wegen des Fehlalarms zur Rede stellen wollte, weigerte sich dieser, die Wohnungstür zu öffnen. Er bedrohte die Beamten mit einem Messer. Daraufhin forderten die Polizisten ein Sondereinsatzkommando an, dass die Tür mit einer Ramme aufbrach und den unter Alkohol stehenden Mann festnahm. Dabei biss ein SEK-Hund dem Mann in die Wade. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht und ambulant behandelt. Nachdem er einem Psychologen vorgestellt worden war, brachten Polizeibeamte den obdachlosen Täter in eine Notunterkunft.


Harald Ritter / hari
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