Im März geht es los: Rund fünf Millionen Euro werden investiert

In der Mehrower Allee sind die Asphaltschäden so groß, dass das Bezirksamt einen Teil der Straße absperren ließ. (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Der Senat stellt auch in diesem Jahr wieder zum Ende des Winters zusätzliche Gelder zum Flicken der Straßen bereit. Der Bezirk hat etwas mehr Geld bekommen.

Während der Winter in den letzten Zügen zu liegen scheint, bleibt manchem Autofahrer auf den Straßen des Bezirks schon längere Zeit die Luft weg. An vielen Stellen müssen sie im Slalom die unzähligen Schlaglöcher umfahren. Insgesamt 26 Straßenabschnitte hat das Bezirksamt zur Reparatur angemeldet. Hinzu kommen sechs Teilstücke, die mit Geld aus dem Schlaglochprogramm des vergangenen Jahres instand gesetzt werden. Auf zwölf Millionen Euro belief sich 2012 die Gesamtsumme. Sie konnte aber nicht mehr ausgegeben werden, weil Finanzsenator Ulrich Nußbaum die Mittel sehr spät zuwies. Marzahn-Hellersdorf stehen davon 800 000 Euro zu. Diese Mittel sind inzwischen vom Senat bewilligt. Mit ihnen werden ab März Teile der Landvogtstraße, der Lemkestraße, vom Hafersteig und Gerstenweg, der Cecilienstraße, des Blumberger Damms sowie der Zossener, Stendaler und Riesaer Straße instand gesetzt.

Aus dem Schlaglochprogramm für das laufende Jahr, 25 Millionen Euro, hat der Bezirk 1,6 Millionen Euro beantragt. Schwerpunkte sind unter anderem die Zentren von Hellersdorf, Biesdorf und Mahlsdorf sowie Teile des Blumberger Damms und natürlich der B1/B5.

Neben dem zusätzlichen Geld des Senates fließen auch Haushaltsgelder des Bezirksamtes in den Straßenbau. 2,6 Millionen Euro können dafür ausgegeben werden. Über deren Verwendung entscheiden die sogenannten Straßenbegeher in den fünf Regionen des Bezirks selbstständig.

"Noch ist der Winter nicht zu Ende und sind nicht alle Schäden erkennbar", sagt Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung. Seine Mitarbeiter seien ständig vor Ort um die Lage in den Straßen des Bezirks einzuschätzen. Bei besonderer Dringlichkeit würden gefährliche Löcher oder Risse sofort notdürftig gestopft.

Das Bezirksamt strebt an, die Straßenreparaturen mit dem Ferienkalender der Berliner abzustimmen. Die meisten Straßensperrungen erfolgen daher in den Sommerferien.


Harald Ritter / hari
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