Wettbewerb zur Platzgestaltung in Europacity beendet

Lageplan der Freifläche in der künftigen Europacity. (Foto: relais Landschaftsarchitekten)

Moabit. Die Europacity nimmt immer mehr Gestalt an. Wie einmal die freien Flächen nördlich des Hauptbahnhofs rund um den Hamburger Bahnhof aussehen sollen, hat ein Wettbewerb entschieden.

Ausgelobt hat ihn die CA Immo. Dem Unternehmen aus Wien gehört rund die Hälfte des 40 Hektar großen Areals. Sieger ist das Berliner Büro relais Landschaftsarchitekten. Es hat sich gegen acht weitere Teilnehmer durchgesetzt. Die Österreicher wollen drei Millionen Euro in die Freiflächen investieren.

Das rund 17 000 Quadratmeter umfassende Plangebiet bestehe aus einem länglichen zentralen Platz nördlich des Hamburger Bahnhofs sowie aus weiteren Flächen, die das Gelände an den öffentlichen Raum anbinden, erläutert Markus Diekow von CA Immo. Der neue Platz soll öffentlich zugänglich sein. Die besondere Idee der Landschaftsarchitekten von "relais" für den Platz ist ein sogenannter Boskett, ein lichter Baumhain, der in der Mitte gepflanzt wird.

In der Europacity entsteht bis etwa 2024 ein Quartier mit Wohnungen für 2000 Menschen, Büros mit mehr als 10 000 Arbeitsplätzen, Einzelhandel und Kulturangeboten. Das Areal liegt zwischen der Bahntrasse im Norden, der Perleberger Straße und dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, dem Humboldthafen, der Spree und Alt-Moabit im Süden.


Karen Noetzel / KEN
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