NPD-Landeschef Schmidtke vor Gericht

Niederschöneweide. Der Berliner Vorsitzende der rechtsextremen NPD ist wieder einmal vorbestraft.

Vom Amtsgericht Tiergarten erhielt Sebastian Schmidtke wegen Volksverhetzung acht Monate Haft, die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Das war die Quittung für den Inhalt eines Koffers, der bei einer Durchsuchung im vorigen Jahr in Schmidtkes Militaria-Geschäft in der Brückenstraße gefunden wurde. Darin waren CDs, auf denen gegen Schwarze, Demokraten und andere gehetzt wurde. Sebastian Schmidtkes Behauptung, der Koffer wäre ohne sein Wissen unter die Ladentheke gelangt, wurde vom Gericht für unglaubwürdig erklärt.

Der NPD-Landeschef hat bereits sechs Vorstrafen wegen ähnlicher Delikte, er lebt trotz des eigenen Geschäfts laut Aussage vor Gericht von Arbeitslosengeld II.


Ralf Drescher / RD
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