Konrad-Duden-Schule hat ein neues Zuhause

Christine Küchler im modern eingerichteten Chemieraum im neuen Schulgebäude. Am 13. Februar wird hier zum ersten Mal unterrichtet. (Foto: BW)

Niederschönhausen. Die Konrad-Duden-Sekundarschule eröffnet nach den Winterferien an einem neuen Ort ihre Türen. Während andernorts das erste Schulhalbjahr dieser Tage langsam und ruhig ausklingt, ist in der Konrad-Dudenschule in der Buchholzer Straße 3 Kistenpacken angesagt.

"Während der Winterferien wird unsere gesamte Schule in das sanierte Schulhaus in der Rolandstraße 35 umziehen", sagt die stellvertretende Schulleiterin Christine Küchler. Diese Plattenbauschule war in den zurückliegenden Jahren vom Bezirksamt umgebaut worden. Der Fertigstellungstermin verzögerte sich zwar, aber nun ist es endlich so weit. Nicht nur von außen macht die Schule einen schmucken Eindruck, auch innen hat sich viel verändert. Der Speisesaal im Souterrain ist zum Beispiel so umgebaut worden, dass es dort mehr Platz gibt. Er wird künftig auch für Schulveranstaltungen genutzt. Auch Multimediatechnik kann dort problemlos eingesetzt werden.Die Flure im Haus, das fällt sofort auf, sind mit Schallisolation versehen. So herrscht im Schulhaus ein angenehmer Geräuschpegel. Im ersten Geschoss erhielt das Gebäude eine Lehrküche. Die kann unter anderem für die Arbeitslehre genutzt werden. Ebenfalls sehr modern ausgestattet sind die Lehrkabinette für Chemie, Physik und Biologie. Damit verbessern sich die Unterrichts- und Arbeitsbedingungen für 430 Schüler und 32 Lehrer an der Schule. So ganz wird die Buchholzer Straße 3 aber noch nicht aufgegeben. "Wir haben dort einige Werkstätten wie zum Beispiel unsere Holzwerkstatt, die wir auch weiter nutzen werden", sagt Christine Küchler. Auch die Sporthalle wird weiter genutzt. Das Schulgebäude selbst soll indes für eine Grundschule ausgebaut werden.

Wichtig für Eltern und künftige Schüler der Sekundarschule ist: Die Anmeldung für die neuen siebten Klassen findet vom 6. bis 20. Februar bereits in der Rolandstraße 35 statt. Dort können sich die Eltern und Schüler auch über das Profil der Schule informieren. Die Konrad-Duden-Schule ist eine sogenannte teilgebundene Ganztagsschule. Das heißt: An zwei Tagen in der Woche sind die Schüler garantiert bis 16 Uhr in der Schule. Nachmittags erhalten sie dann bei Bedarf Förderunterricht oder nehmen an einer Arbeitsgemeinschaft teil.

Die Bandbreite reicht von Schülerband und Theater, über Kraftsport, Foto und Kunst bis hin zu Volleyball, Kochen und Streetdance. Außerdem hat die Sekundarschule ein besonderes Sprachenprofil. Sie bietet zusätzlich zu Englisch noch Französisch und Spanisch an. Eine weitere Facette ist Sport. "In Fußball, Volleyball und Mittelstreckenlauf sind wir im Bezirksmaßstab immer sehr erfolgreich", berichtet Christine Küchler. In puncto Berufsvorbereitung und Abitur kooperiert die Konrad-Duden-Schule mit den Oberstufenzentren Bürowirtschaft und Soziales II sowie mit der Marcel-Breuer-Schule (Holz, Glas und Design).

Weitere Informationen gibt es unter 445 09 59 und im Internet auf www.isskd.de.

Bernd Wähner / BW
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