1. FC Union hält die Wuhle vor der Stadiontür sauber

(Foto: Ralf Drescher)

Oberschöneweide. Wenige Meter vom Stadion an der Alten Försterei entfernt mündet die Wuhle in die Spree. Schon jetzt reinigen Vereinsmitglieder nach jedem Spiel das Gewässer vom Unrat, den Fans im Überschwang der Gefühle dort hinein geworfen haben. Jetzt übernahm der 1. FC Union die erste offizielle Bachpatenschaft in Berlin.

Ende Oktober haben Union-Präsident Dirk Zingler und Umweltstaatssekretär Christian Gaebler auf der Pyramidenbrücke die Patenurkunde unterzeichnet. "Die Wuhle gehört zu Union und zu unserer Heimat. Es gibt Fangruppen, die sie im Namen tragen und mit ihrem Wasser wurden einst Spieler und Trainer getauft", sagt Dirk Zingler, der Präsident der Eisernen aus der Wuhlheide.Bachpaten sollen die Abteilung Gewässerunterhaltung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt künftig bei der Pflege von Wuhle, Erpe, Panke und Tegeler Fließ unterstützen. Sie sollen in erster Linie die Kleingewässer beobachten und Veränderungen dokumentieren, aber auch bei Reinigungsaktionen und Uferbepflanzung aktiv mitarbeiten.

Der 1. FC Union hat die Patenschaft für den Unterlauf der Wuhle übernommen. Und zwar für den Bereich zwischen Pyramidenbrücke an der Straße An der Wuhlheide und der Wuhlebrücke an der Hämmerlingstraße. Weitere Paten für Wuhle und Erpe sind gern gesehen. Möglich sind Bewerbungen von Sportvereinen, Unternehmen und Privatpersonen.

Informationen zu möglichen Patenschaften gibt es bei Andrea Wolter von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter 90 25 20 85.

Ralf Drescher / RD
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