Anlieger wollen sich in Parkprojekt einbringen

Die Fläche im Hintergrund soll ein Park werden. Fotograf Alexander Schippel hofft auf eine Mitsprachemöglichkeit für Anlieger. (Foto: Ralf Drescher)

Oberschöneweide. Für das freie Grundstück hinter dem Atelierhaus 15 in der Wilhelminenhofstraße 68/69 gab es schon mehrere Pläne. Nun soll ein Park entstehen.

Frühere Planungen für eine Turnhalle der Hochschule für Technik und Wirtschaft und einen Erweiterungsbau der BAE-Batteriefabrik wurden verworfen. "Nun will der Bezirk hier mit rund 400 000 Euro, die nach dem Auslaufen des Sanierungsgebiets Oberschöneweide noch übrig waren, einen Park anlegen. Leider wurden Anlieger in diese Planungen nicht einbezogen", ärgert sich Alexander Schippel. Der Fotograf hat sein Atelier gleich neben der rund 6000 Quadratmeter großen Freifläche. Gemeinsam mit den anderen Künstlern wollte er auf einem Teil des Areals eigentlich einen Skulpturengarten errichten. "Bei unserer Nachfrage im Bezirk wurden dann die Planungen für eine Parkanlage bekannt", ärgert sich Schippel. Inzwischen konnten die Künstler jedoch einen Kompromiss erreichen. Nur ein Drittel der für den Skulpturengarten vorgesehenen Fläche soll dem geplanten Park zugeschlagen werden, der Rest kann durch die Künstler genutzt werden.

Die sorgen sich aber trotz Kompromiss um die Zukunft einer eventuell zu bauenden Grünanlage. "Der Bezirk kommt doch schon jetzt nicht mit der Pflege seiner Parks und Grünanlagen hinterher." Wenn man die Anwohner einbeziehen würde, könne man vielleicht erreichen, dass sie von ihnen gestaltet und künftig auch gepflegt wird.

Seine Pläne will der Bezirk erst im Frühjahr 2013 vorstellen. "Wir hoffen, dass wir uns dann doch noch einbringen können", meint Alexander Schippel.


Ralf Drescher / RD
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