Mehr Fachleute im Beirat für Kulturförderung erwünscht

Pankow. Der Beirat für Kulturförderung entscheidet darüber, welche Künstler und Kulturprojekte im Bezirk eine Förderung erhalten. Bisher wählte das Bezirksamt dessen Mitglieder aus. Deshalb beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) nun auf Antrag der Grünen, mehr Transparenz bei der Zusammensetzung des Beirats zu schaffen. Dort sollen sich künftig Fachleute bewerben können.

"Mit diesem Beschluss haben wir erreicht, dass das Bezirksamt zur nächsten Förderperiode sowohl auf der Internetseite des Kulturamtes als auch in einer Pressemitteilung zu Bewerbungen für den Kulturförderbeirat des Bezirks Pankow aufrufen wird", erklärt Elisa Pfennig, Sprecherin der Bündnisgrünen für Kultur und Weiterbildung. "Alle interessierten Kulturaktiven des Bezirks erhalten so die Möglichkeit, an der Arbeit des Beirats zur Vergabe der Projektfördermittel mitzuwirken." Aus den eingegangenen Bewerbungen wird das Kulturamt anhand der fachlichen Qualifikation eine Vorauswahl treffen und dem Ausschuss für Kultur und Weiterbildung präsentieren. Dieser gibt eine Empfehlung für die Zusammensetzung des Beirats ab. Des Weiteren soll dem BVV-Beschluss zufolge geprüft werden, ob die Beiratsmitglieder auch eine Aufwandsentschädigung erhalten. Mit ihrem Beschluss möchte die BVV den Zugang zur Arbeit in diesem Beirat erleichtern und allen Interessierten die Möglichkeit zur Beteiligung geben. Außerdem soll die wichtige Arbeit des Förderbeirats noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden.


Bernd Wähner / BW
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