38-Jähriger Mann von Polizistinnen überwältigt

Reinickendorf. Bei einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt hat in der Nacht zum 2. Oktober ein 38-jähriger Mann zwei Polizistinnen an der Brienzer Straße mit einem Messer bedroht. Er wurde von den Beamtinnen überwältigt.

Wegen eines lauten Streits und dem Hilferuf einer Frau war die Polizei gerufen worden. Zwei Polizistinnen, die als erste eintrafen, ließen sich von der leicht verletzten Frau das Geschehen schildern. Als sie darauf den 38-Jährigen aufforderten, die Wohnung zu verlassen, wurde er aggressiv und beleidigte die Beamtinnen. Dann lief er in die Küche und griff sich ein Messer mit einer rund 20 Zentimeter langen Klinge. Als er nur etwa zweieinhalb Meter von den Polizistinnen entfernt war, zog eine von ihnen ihre Dienstwaffe und forderte ihn auf, das Messer fallen zu lassen, was er angesichts der Pistole auch tat. Dann lief er aber auf die Polizeikommissarin zu. Sie stieß ihm daraufhin ihren Rettungsmehrzweckstock, den sie in der linken Hand hielt, gegen die Brust. Als der 38-Jährige zurücktaumelte, ergriff die Kollegin ihn am Arm und hielt ihn fest, sodass ihm eine Handfessel angelegt werden konnte. Der Mann war weiterhin aggressive und beleidigte auch noch die nach und nach eintreffenden Unterstützungskräfte. Schließlich brachte ihn ein Transportkommando zur Gefangenensammelstelle, wo eine Blutprobe genommen wurde.
Christian Schindler / CS
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Ben Hausmann aus Charlottenburg | 03.07.2015 | 04:42  
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