Alkoholisierter Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Reinickendorf. Ein aufmerksamer Autofahrer hat am 28. August die Polizei alarmriert, nachdem er einen in "Schlangenlinien" fahrenden Pkw auf der Antonienstraße bemerkt hatte.

Gegen 17.45 Uhr waren der Zeuge und der Pkw-Fahrer auf der Antonienstraße in Richtung BAB 111 unterwegs. Auf der Autobahn fuhr der Mann mit seinem Wagen immer wieder in zwei Fahrstreifen und wechselte zwischen diesen hin und her. Während der "Schlangenlinien"-Fahrer die Stadtautobahn am Hohenzollerndamm verließ, fuhr der Zeuge weiter und verständigte Polizeibeamte der Einsatzleitzentrale. Die Besatzung des hinzugerufenen Funkwagens des Polizeiabschnitts 24 entdeckte den besagten Wagen an der Kreuzung Hohenzollerndamm/Bundesallee, als dessen Fahrer an einer Ampel wartete, die allerdings grün war. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeuges startete der Fahrer plötzlich den Motor und flüchtete in Richtung Bundesplatz. Der Funkwagen fuhr durch mehrere Straßenzüge hinterher. Während der Flucht missachtete der Fahrer einige rote Ampeln und fuhr nach Zeugenangaben mit überhöhter Geschwindigkeit.

Im weiteren Verlauf der Fahrt bog der Flüchtende mit seinem Auto vom Autobahnzubringer Schlangenbader Straße nach links in die Berliner Straße ab, fuhr dort entgegengesetzt der Einbahnstraße und ließ den Wagen am Hohenzollerndamm auf dem Gehweg stehen. Er flüchtete zu Fuß über den Hohenzollerndamm in Richtung Rudolstädter Straße. Gegenüber der Bielefelder Straße holte ein Beamter des Einsatzwagens ihn ein und nahm ihn fest.

Da der 49-Jährige um sich trat und schlug, fesselten ihn die Polizisten. In seinem Fahrzeug entdeckten die Beamten ein Gewehr. Der offenbar alkoholisierte Mann musste nach einer Blutentnahme seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Der Wagen wurde sichergestellt.


Christian Schindler / CS
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