Auguste-Viktoria-Kiez soll gefördert werden

Reinickendorf. Der Auguste-Viktoria-Kiez soll ein Quartiersmanagement (QM) erhalten. Dafür haben sich jetzt die Bezirksverordneten ausgesprochen. Das Bezirksamt soll jetzt ein Konzept für den Kiez erstellen und bei der nächsten berlinweiten QM-Vergabe beim Senat einreichen. Das haben die Bezirksverordneten auf ihrer Sitzung am 16. Oktober einstimmig gefordert. Der Antrag geht auf die CDU und Bündnis 90/Die Grünen zurück.

"Der Kiez rund um die Auguste-Viktoria-Allee kann von einer QM-Maßnahme nur profitieren. Es ist an der Zeit, hier anzupacken und den Sozialraum nach vorne zu bringen", hatte CDU-Fraktionschef Stephan Schmidt begründet. Im Kiez leben viele Bewohner von Transferleistungen und auch der Anteil von Migranten ist hoch.

Das Quartiersmanagement ist Teil des Bundesprogramms "Soziale Stadt" und wird von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land Berlin gefördert. Über Projekte, Initiativen und verschiedene Maßnahmen sollen Gebiete mit überdurchschnittlich vielen Arbeitslosen, Ausländern und einer starken Abwanderung stabilisiert und die Anwohner zu mehr Engagement und Verantwortung für ihr Umfeld angehalten werden. Welches Projekt im Kiez gefördert werden soll, entscheiden nicht der Senat und der Bezirk, sondern die örtlichen Quartiersräte. In jeden Rat werden je nach Quartiersgröße 30 bis 40 Bürger gewählt.


Ulrike Kiefert / uk
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