Senat will Anwohner lauter Straßen helfen

Am Kurt-Schumacher-Damm kommen sich Anwohner und Flugzeuge oft sehr nahe. (Foto: Christian Schindler)

Reinickendorf. Der Berliner Senat will bis 2015 jährlich 500 000 Euro für Schallschutzfenster an lauten Straßen ausgeben. Baustadtrat Martin Lambert (CDU) fordert, dass davon auch Anwohner der Tegeler Einflugschneise profitieren.

Laut Mitteilung des Senats haben Berliner die Chance auf besseren Lärmschutz, wenn bisher in ihren Wohnungen tagsüber mehr als 70 und nachts mehr als 60 Dezibel gemessen werden. Solche Werte werden erreicht, wenn Wohnhäuser dicht an viel befahrenen Straßen oder an Bahn-Trassen liegen.

Allerdings müssen auch Berliner mit solch einem Lärm leben, die in der Einflugschneise des Flughafens Tegel wohnen. Viele von ihnen hätten erst ab 2017 Anspruch etwa auf Lärmschutzfenster. Weil aber immer noch nicht klar ist, wann der neue Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnet wird und Tegel vom Netz geht, hat Lambert jetzt die Senatsbauverwaltung gebeten zu prüfen, ob auch Tegeler vom neuen Lärmschutzprogramm profitieren können. "Damit könnte den Anwohnern sehr schnell geholfen werden", so Lambert.


Christian Schindler / CS
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