Stadtrat will BVG-Projekt nach Reinickendorf holen

Die BVG will ihre Benzin-Busse langfristig durch Elektrofahrzeuge ersetzen. Die könnten bald auch in Reinickendorf unterwegs sein. (Foto: Christian Schindler)

Reinickendorf. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen von Ende 2014 an die ersten Elektrobusse testen. Wirtschaftsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) kann sich eine solche Buslinie auch gut in Reinickendorf vorstellen.

Als Teststrecke ist die Linie 192 zwischen den S-Bahnhöfen Friedrichsfelde Ost und Marzahn geplant. Ende 2014 soll das Pilotprojekt starten. Brockhausen ist von dieser Idee begeistert und hat bei der BVG jetzt dafür geworben, einen solchen Linienbetrieb auch am Flughafen Tegel einzusetzen. Denn der Betrieb einer Buslinie mit Elektrofahrzeugen nach Betriebsschluss des Flughafens wäre nicht nur zielkonform mit der künftigen Profilierung des neuen Wirtschaftsstandortes, so der Stadtrat, sondern auch ein wichtiger Beitrag für dessen weitere Entwicklung und Vermarktung. "Die Nachnutzung des ehemaligen Flughafens muss mit Priorität vorangetrieben werden. Ich würde mir wünschen, dass die Studenten der Beuth-Hochschule ihren neuen Studienort mit Elektrobussen erreichen können", so Brockhausen. Die BVG könnte hier als landeseigenes Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des Standortes in Reinickendorf leisten. Das Pilotprojekt der BVG soll zur Hälfte vom Bundesverkehrsministerium als "Schaufenster Elektromobilität" gefördert werden. Ziel ist es, die neuen Busse mit Elektroantrieb etwa acht Jahre lang auf der Teststrecke einzusetzen.


Ulrike Kiefert / uk
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