Veranstaltungsreihe "Cross-Kultur" steht 2016 im Zeichen der Flüchtlinge

Wann? 18.11.2016 18:00 Uhr

Wo? Rathaus Schöneberg, John-F-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin DE
Berlin: Rathaus Schöneberg |

Tempelhof-Schöneberg. Es ist bereits die 18. Ausgabe von „Cross-Kultur“. Doch diesmal ist das Programm der Veranstaltungsreihe zu Kunst und Kultur in Tempelhof-Schöneberg anders aufgestellt als in den Jahren zuvor.



Das Plädoyer für Toleranz und die Auseinandersetzung mit Zuwanderung war schon immer Thema dieser künstlerischen Plattform für den lebendigen Austausch über die Frage, wie die Menschen ihr Zusammenleben im Bezirk gestalten wollen. Nun aber, da im vergangenen Jahr 800 000 Flüchtlinge aus den Krisen- und Kriegsgebieten des Nahen Ostens, der Maghreb-Staaten und Afrikas nach Deutschland gekommen sind, wird wieder neu und kontrovers über Flucht und Asyl, Anerkennung und Integration diskutiert.

Aus diesem Anlass stehen bei „Cross-Kultur“ 2016, einer Veranstaltung des Bezirksamts, in Ausstellungen, Filmen, Konzerten, Workshops und Tagungen Geschichten von Flüchtlingen und ihr Ankommen in Deutschland, aber auch das Engagement der Einheimischen für die Heimatlosen im Mittelpunkt.

Am 18. November 18 Uhr ist im BVV-Saal des Rathauses Schöneberg bei freiem Eintritt offizieller Auftakt. Die Leo Kestenberg-Musikschule und die Friedenauer Gemeinschaftsschule zeigen Ausschnitte aus ihrem gemeinsamen Musiktheaterprojekt „Die Unerwarteten“. Die kleine Barockband der Musikschule stellt anschließend ihr Opernprojekt „Mediterraneo“ vor. Danach haben Hüseyin Yoldas vom Verein „Gangway“ und Jugendliche aus Schöneberg und Friedenau ihren Auftritt. Sie singen vielsprachig stark anatolisch geprägte Lieder mit europäischem Rhythmus. Ein besonderer Leckerbissen dürfte die Stand-up-Comedy von Idil Baydar mit Auszügen aus ihrem neuesten Programm „Deutschland, wir müssen reden!“ sein. Als Jilet Ayse, die vermeintlich ziemlich viel Geschwätz von sich gibt, hält sie dem Publikum den Spiegel vor und klaut – hoffentlich – hinten herum sehr viele Vorurteile.

Das Programm ist unter anderem in den Museen Tempelhof-Schöneberg, im Büro der Integrationsbeauftragten und in der Pressestelle des Bezirksamts erhältlich sowie unterwww.cross-kultur.de. KEN
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