Stromversorger Vattenfall investierte 35 Millionen Euro

Dr. Frank Büchner (rechts), Chef des Siemens-Betriebsteils Energy, übergibt die neue Anlage an Dr. Helmar Rendez von Vattenfall Europe. (Foto: Vattenfall)

Siemensstadt. Nach einer denkmalgerechter Modernisierung ist am 21. Januar im Umspannwerk Reuter an der Otternbuchtstraße die neue 110-Kilo-Volt-Schaltanlage in Betrieb gegangen. Das Herzstück des Umspannwerks wurde während des laufenden Betriebs in vierjähriger Bauzeit vom Energieversorger Vattenfall erneuert.

Die Kosten belaufen sich auf rund 35 Millionen Euro. Dr. Frank Büchner, Chef des Siemens-Betriebsteils Energy, übergab die in unmittelbarerer Nähe ihres jetzigen Einsatzorts in Siemensstadt gefertigte Anlage an Dr. Helmar Rendez, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Distribution Berlin. "Vattenfall vertraute bereits bei der Erarbeitung des Gesamtkonzepts auf die Siemens-Expertise und beauftragte auch die Generalunternehmerschaft an unser Unternehmen", sagte Büchner.

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Rendez betonte, dass sich Vattenfall als Berliner Netzbetreiber der regionalen Wirtschaft besonders verpflichtet sehe. Neben Siemens sei das Havelländische Bauunternehmen Gottfried Puhlmann mit Sitz in Potsdam am Umbau beteiligt gewesen. "Etwa die Hälfte unserer externen Aufträge gehen an mittelständische Handwerksbetriebe in der Region", so Rendez. Dazu kämen Aufträge an die Berliner Industrie. Dabei gehe es insgesamt um ein jährliches Volumen von knapp 200 Millionen Euro.

Von der Erneuerung des Umspannwerks profitieren 560 000 Haushalte, Industrie- und Gewerbekunden. Zu den prominentesten Stromabnehmern zählen Firmen wie Daimler-Benz, BMW, die Deutsche Bahn und die Berliner Wasserbetriebe. Die neue Schaltanlage ist aus der Ferne steuerbar. Im Störungsfall führt das laut Vattenfall zu deutlich kürzeren Ausfallzeiten.


Michael Uhde / Ud
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