Bezirksverwaltung hat sich auf Schnee und Eis gut vorbereitet

Tempelhof-Schöneberg. Das Bezirksamt hat sich gut auf den Winter mit Schnee und Eis vorbereitet. Vor öffentlichen Gebäuden und Schulen kann zügig geräumt werden.

"Vom Winter haben wir bisher noch nicht viel erlebt", meint Baustadtrat Daniel Krüger (CDU), doch "wir sind gut vorbereitet". Das Bezirksamt steht wie jeder andere Hauseigentümer in der Räumpflicht. "Wir haben aus den Pannen der beiden letzten Winter gelernt", so Krüger. "Wir sind vertraglich mit Firmen verbunden, die auch die entsprechenden Erfahrungen mitbringen." Denn auch der Bezirk musste schon erleben, dass die ausgewählte Firma nicht die Erwartungen erfüllen konnte. "Wir gehen davon aus, dass sie ihre Pflichten erfüllen, wenn dann der Schnee doch kommen sollte."

Das Bezirksamt muss vor Verwaltungsgebäuden, vor Schulen, auf den kommunalen Wochenmärkten und auch vor den öffentlichen Grünflächen Schnee und Eis beseitigen lassen. "Wie in jedem Jahr haben wir jetzt auch wieder darauf hingewiesen, dass die Wege in den Grünanlagen nicht geräumt werden." Aber vor den Grünflächen ist öffentliches Straßenland und dafür ist der Bezirk verantwortlich.

Bis jetzt gibt es noch keine aktuellen Schäden an den Straßen. "Sie treten ja immer auf, wenn Frost und Tauwetter aufeinander folgen." Straßenbegeher sind unterwegs, Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer machen regelmäßig auf Schäden aufmerksam. Krüger kann darauf verweisen, dass große Schäden aus den beiden vergangenen Wintern beseitigt wurden. Mariendorfer und Tempelhofer Damm sowie die Manfred-von-Richthofen-Straße wurden instand gesetzt. Insgesamt standen 2013 rund 2,6 Millionen Euro zur Verfügung, um Schäden und Gefahrenquellen im Straßenland zu beseitigen. Dann erhielt der Bezirk noch rund drei Millionen Euro aus dem Sonderprogramm des Senates zur Schlaglochbeseitigung. "Damit wurden die großen Baumaßnahmen finanziert", erklärt Krüger. Die größte war die Dominikusstraße in Schöneberg, allein dafür hat der Bezirk eine Million Euro ausgegeben.

Krüger kann mit Optimismus in das neue Jahr blicken, die Mittel sind beschlossen. "Größte Straßenbaumaßnahme wird die Ordensmeisterstraße sein."


Klaus Tessmann / KT
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