Grabstellen werden ab Februar eingeebnet

Tempelhof-Schöneberg. Wie üblich, laufen zum Jahresende wieder viele Ruhezeiten sowohl auf den landeseigenen als auch auf den nichtlandeseigenen Friedhöfen des Bezirks ab. Mit der Einebnung der Gräber soll im Februar begonnen werden. Laut Friedhofsgesetz endet die "ewige Ruhe" offiziell nach 20 Jahren.

Das Bezirksamt - zuständig für die landeseigenen Friedhöfe am Priesterweg, an der Eythstraße, Stubenrauchstraße, Eisackstraße, Reißeckstraße und Gottlieb-Dunkel-Straße - teilt mit, dass auf Grundlage von Paragraf 11 Friedhofsgesetz, alle Erd-, Urnen-, Reihen- und Wahlgrabstätten sowie Urnenwandgrabstätten, die bis zum 31. Dezember 1993 auf diesen fünf Friedhöfen angelegt wurden, betroffen sind. Dazu kommen sämtliche Grabstätten, deren Ruhezeiten schon früher abgelaufen sind. Mit Ablauf der Ruhezeit erlischt auch das Nutzungsrecht an diesen Grabstätten, sofern keine Verlängerung beantragt wird. Wird eine Verlängerung durch die Friedhofsverwaltung bei Familien-, Sondergrabstätten und Urnenwahlgrabstätten zugelassen, müssen bei neu zu errichtenden oder neu zu gestaltenden Grabmalen und Grabausstattungen die heute geltenden Vorschriften beachtet werden. Andernfalls gilt die Aufforderung, Rechte an Grabmalen oder sonstigen Grabausstattungen noch vor Ablauf der Ruhezeit geltend zu machen. Die Aushändigung der Sachen muss unter Vorlage der Personalausweis und Nachweis des Eigentumsrechtes im bezirklichen Friedhofsverwaltungsbüro, Reißeckstraße 14 (Mariendorf), beantragt werden. Danach sind die Grabmale und Grabausstattungen bis spätestens 31. Januar 2014 zu entfernen. Wenn nicht, räumt die Friedhofsverwaltung die Gräber entschädigungslos ab.

Weitere Informationen unter 902 77-77 84/-77 86/-77 87.

Horst-Dieter Keitel / hdk
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