Grünzug und Verbindungswege wurden gebaut

Tempelhof-Schöneberg. Das Programm Stadtumbau West gibt es seit 1995. "Da haben wir uns auch beworben", erklärte die Stadträtin für Stadtentwicklung Dr. Sybill Klotz (Bündnis 90/Grüne).

Im Jahr 2005 hat das Programm für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg begonnen. "Wir haben uns mit einem Gebiet von der Bezirksgrenze im Norden bis zur Autobahn im Süden um Förderung beworben", sagt Klotz. Die Stadträtin kann darauf verweisen, dass in diesem Jahr die Ost-West-Verbindung von der General-Pape-Straße bis zur Wannseebahn verbessert wurde. Im November wurde der Alfred-Lion-Steg für Fußgänger und Radfahrer freigegeben. Damit sind Tempelhof und Schöneberg verbunden. Die Brücke ist Bestandteil des Ost-West-Grünzug der zur Schöneberger Schleife führt. Der Ost-West-Grünzug soll auf der Westseite des Alfred-Lion-Stegs in den kommenden Jahren mit dem Wegenetz entlang der Dresdner Bahn zum Südgelände am Priesterweg und zum Park am Gleisdreieck verbunden werden. Auf beiden Seiten der Brücke wurde die Hertha-Block-Promenade gestaltet. Am Leuthener Platz sollen noch ein Kiefernhain und ein Bolzplatz entstehen. Wenn alles fertig ist, soll ein großer Verbindungsweg von Neukölln an der südlichen Landebahn vorbei über Neu-Tempelhof bis zum Volkspark nach Wilmersdorf führen. Auch eine Nord-Süd-Verbindung soll entstehen. Vom Potsdamer Platz über den Park Gleisdreieck soll der Weg durch den Flaschenhals über die Yorkbrücken bis zum Bahnhof Südkreuz führen. Ein Teil der Gewerbeflächen am Bahndamm der S 2 werden zu Grünflächen. Dort führt der Rad- und Wanderweg weiter zum Gasometer. Der Fernradweg soll dann bis zur Bautzener Straße reichen. Damit wird der Anschluss an den Park am Gleisdreieck geschaffen.

An der Bautzener Straße sollen 2013 noch Spielplätze gebaut werden. Zurzeit werden dort die verseuchten Böden abgeräumt.

An der Yorkbrücke sind neue Auffahrten für den Wanderweg geplant. Sybill Klotz verweist auch darauf, dass im Bereich Bautzener Straße Mietwohnungen entstehen, die bezahlbar sind. Insgesamt stehen für das Projekt Stadtumbau West bis 2015 rund 20 Millionen Euro zur Verfügung.


Klaus Tessmann / KT
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