Keine Kürzung zulassen

Schöneberg.Die finanzielle Unterstützung der Lesbenberatung in Berlin soll bereits für das laufende Jahr um 15 000 Euro durch die Senatsverwaltung für Gesundheit gekürzt werden. Davon ist auch die Beratungsstelle in der Kulmer Straße betroffen. Dagegen hat Gesundheitsstadträtin Sibyll Klotz (Bündnis 90/Grüne) protestiert. "Die beratende Unterstützung in Konfliktsituationen ist für Frauen mit lesbischer oder bisexueller Orientierung sehr wichtig", sagt Klotz in einer Stellungnahme. Die Lesbenberatung sei in ganz Berlin ein anerkannter und gut vernetzter Träger der Gesundheitsversorgung und Prävention. "Eine finanzielle Kürzung gefährdet diese Arbeit", so Klotz. Sie appelliert an den Senat, die Kürzung für das Projekt in der Kulmer Straße zurückzunehmen. "Es ist zynisch, ein neues Projekt - die psychologische Betreuung von wohnungslosen Frauen - gegen die Lesbenberatung auszuspielen", kommentiert Sibyll Klotz die Vorgehensweise des Senats.
Klaus Tessmann / KT
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