Zweiter Bike&Ride-Parkplatz am Bahnhof Südkreuz übergeben

Tempelhof. Am Bahnhof Südkreuz gibt es jetzt einen Bike&Ride-Parkplatz mit dem bewährten Bügelsystem, witterungsgeschützt und bei Dunkelheit beleuchtet. 182 Fahrräder können am Ballonfahrerweg/Ecke Werner-Voß-Damm abgestellt und angeschlossen werden.

Kürzlich haben S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner, Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) und Tempelhof-Schönebergs Bürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam das symbolische Band an der Nahtstelle zwischen Tempelhof und Schöneberg durchschnitten und die Fahrradbügel offiziell freigegeben.

"Wir begrüßen es, dass neben dem Hildegard-Knef-Platz jetzt auch die Ostseite des Bahnhofs an der General-Pape-Straße eine so deutliche Aufwertung erfährt", freut sich die Bürgermeisterin und meint, dass das Wohnquartier Gartenstadt Neu-Tempelhof auf diese Weise eine sichtbare Verbindung zum Bahnhof Südkreuz erhalten habe. Schöttler: "Es freut mich, dass dieser Ort für die Umsetzung ausgewählt wurde, da der Bahnhof so eine zweite ,Schokoladenseite‘ erhalten hat." Freude herrscht bei ihr auch darüber, dass der Senat die Kosten von rund 118 000 Euro übernommen hat.

"Einfach attraktiver"

Senator Michael Müller erklärt dazu: "Es ist Ziel unserer Verkehrsplanung, ÖPNV und Radverkehr zu stärken - und was ist besser als eine kluge Verknüpfung miteinander. So fördern wir das einfache und flexible Umsteigen zwischen den Verkehrsarten und machen beides attraktiver." Und S-Bahn-Chef Peter Buchner hat ausgerechnet, dass "die gute Erreichbarkeit von S-Bahnhöfen mit dem Rad den Einzugsbereich einer Station um das Fünffache vergrößert. "Ein sicherer und wettergeschützter Stellplatz macht die Kombination von Fahrrad und S-Bahn einfach attraktiv", so Buchner. Er sichert zu, auch künftig die Radverkehrsstrategie des Senats nach Kräften zu unterstützen.

Rund 10 400 überdachte Fahrradabstellplätze an 91 Standorten hat die S-Bahn bislang im Rahmen ihres Bike&Ride-Programms an Bahnhöfen in Berlin und im Umland eingerichtet. Während die Bezirke und Gemeinden die erforderlichen Flächen kostenfrei zur Verfügung stellen, übernimmt der Senat die 100-prozentige Finanzierung. Betrieb und Wartung der Anlagen obliegen der S-Bahn.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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