Ab April entstehen 270 Wohnungen an der Flottwellstraße

Auf der anderen Seite der Flottwellstraße wird schon seit Monaten gebaut. Nun kommen noch einmal 270 Wohnungen dazu. (Foto: Liptau)

Tiergarten. Auf der ehemaligen Brachfläche im Grenzbereich zwischen Tiergarten, Schöneberg und Kreuzberg schießen immer mehr Neubauten in die Höhe. Ende November fiel der Startschuss für den Bau von 270 Wohnungen des Projekts "Flottwell Living."

Ab April kommenden Jahres wollen die Bauherren Groth Gruppe und Reggeborgh Investment & Management elf Stadtvillen östlich der Flottwellstraße errichten. Bis in den Sommer 2015 entstehen so 122 Miet- und 148 Eigentumswohnungen in gehobenem Standard. Die Wohnungen, die auf dem ehemaligen Bahngelände direkt am Rand des neu entstehenden Gleisdreieckparks errichtet werden, werden allesamt über Balkone, Loggien oder Terrassen verfügen. Außerdem können sich die neuen Nachbarn über eine Fußbodenheizung und Parkett in allen Wohn- und Schlafräumen freuen. Der Investor plant darüber hinaus eine Tiefgarage mit 166 Parkplätzen. Wer zugreifen will, muss allerdings tief in die Tasche greifen: Der Quadratmeterpreis beim Kauf liegt im Schnitt zwischen 3200 und 4500 Euro. "Bei einzelnen Wohnungen, zum Beispiel im Dachgeschoss, kann der Preis auch bis 6000 Euro gehen", so Klaus Groth, geschäftsführender Gesellschafter der Groth-Gruppe bei der Präsentation des Projekts. Für die Mietwohnungen rechnen die Investoren mit einem Preis von durchschnittlich zwölf Euro pro Quadratmeter. Das Investitionsvolumen für das gesamte Projekt beträgt rund 85 Millionen Euro.

Auf den gut 10 000 Quadratmetern östlich der Flottwellstraße werden die Stadtvillen nach den Plänen von fünf Architekturbüros errichtet. Damit, so die Investoren, entstehe ein "vielseitiges und abwechslungsreiches Ensemble mit klassisch gestalteten Fassaden." Der Verkauf der Wohnungen hat Ende November begonnen. Laut Groth unter "Voraussetzungen, die besser nicht sei könnten". Der derzeitige Bauboom in der Hauptstadt stimmt ihn natürlich positiv: "Lasst uns doch jeden Tag darüber jubeln, in welchem Aufschwung wir uns in Berlin befinden!"


Ralf Liptau / flip
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