Sport für Flüchtlinge

Tiergarten.Flüchtlinge in der Notunterkunft im früheren Vermessungsamt Alt-Moabit sollen künftig Sport treiben können. Zwar ist derzeit keine direkte Kooperation mit einem Sportverein möglich, wie sie sich die Bezirksverordneten eigentlich gewünscht haben. "Die Bewohner der Notunterkunft bevorzugen in erster Linie ihre ihnen bekannten Bezugspersonen und wollen sich zunächst orientieren", heißt es in einem Zwischenbericht des Bezirksamtes vom 8. April. Gleichwohl hat sich der Arbeiter-Samariter-Bund bereit erklärt, den Flüchtlingen eine Sport- und Bewegungsstunde anzubieten. Eine Halle ist auch gefunden: in der Zwinglistraße 2, donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr. Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der Lewetzowstraße können gleich in ihrer Straße montags von 16 bis 18 Uhr Sport treiben. Darüber hinaus hat die Sportverwaltung die Firma Nike als Sponsor gewinnen können. Sie stellt 15 Paar Sportschuhe für Kinder und Jugendliche kostenlos zur Verfügung. Das Bezirksamt will weiterhin in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirkssportbund nach Möglichkeiten suchen, wie sich Sportvereine der Arbeit mit Flüchtlingen widmen können.


Karen Noetzel / KEN
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