Preis für Erich Loest

Alt-Hohenschönhausen.Der Förderverein Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen vergibt den diesjährigen Hohenschönhausen-Preis an den Schriftsteller Erich Loest. Mit der Auszeichnung werden Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in besonderer Weise um die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in der DDR verdient gemacht haben. Erich Loest hat mit Publikationen wie "Durch die Erde ein Riß" oder "Nikolaikirche" ein realistisches Bild der DDR als menschenfeindliche Diktatur vermittelt, so die Begründung für die Preisvergabe. Den Ehrenpreis erhält der Journalist und Historiker Sven Felix Kellerhoff. Er habe durch seine hartnäckigen Recherchen und eine kontinuierliche Berichterstattung einen maßgeblichen Beitrag zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geleistet. Insgesamt wurden dieses Jahr 76 Personen für den Hohenschönhausen-Preis nominiert, der alle zwei Jahre vergeben wird und mit 5000 Euro dotiert ist. Die Verleihung der Preise findet am 7. November statt, die Laudatio wird von Bundestagsvizepräsident Hermann Otto Solms gehalten.
Karolina Wrobel / KW
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