Kleine Lösung für den Spreepark

Vielleicht können sich bereits 2016 wieder Besucher im Spreepark erholen. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Spreepark |

Plänterwald. Für den Spreepark, den vor fast 15 Jahren geschlossenen Rummelplatz, gibt es nun endlich eine Lösung. Dass machte Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) jetzt bei einem Ortstermin klar.

Allerdings wird es keine der großen Lösungen, bei denen in der Vergangenheit Möchtegerninvestoren urban gärtnern oder gleich ein Stück Ägypten mit Pyramiden nachbauen wollten. Das Land Berlin stellt für die Nutzung des 20 Hektar großen Areals künftig jedes Jahr eine sechsstellige Summe zur Verfügung. Betreiber wird die Grün Berlin GmbH, die unter anderem auch den Britzer Garten und die Gärten der Welt in Marzahn betreibt.

Für einen Rummel ist künftig kein Platz mehr, das marode Riesenrad könnte aber als Ortsmarke erhalten bleiben. Bevor wieder Besucher kommen können, müssen aber Altlasten beseitigt und Gefahrenstellen gesichert werden. Noch gibt es Ruinen, Abfallhaufen und gefährliche Löcher und Vertiefungen auf dem Gelände. Für das Aufräumen stehen drei Millionen Euro zur Verfügung.

Künftig könnte es im Spreepark Spazierwege, kleinere Volksfeste und vielleicht auch wieder die bereits in den vergangenen Jahren erfolgreichen Theatervorstellungen wie „Spuk unterm Riesenrad“ geben.

Der Vertrag mit der Grün Berlin GmbH soll noch bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Dann könnten vielleicht schon 2016 die ersten Besucher kommen. Und wie einst auf dem ehemals von der Reichsbahn genutzten Schöneberger Südgelände – ebenfalls Grün Berlin – die Vergangenheit neu entdecken. Dort am Priesterweg können Besucher seit 1999 zwischen Relikten der Reichsbahnzeit wie Wasserturm, Lokdrehscheibe und einer alten Dampflok durch die Natur spazieren. RD
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