Rettungsboot wird Solarschiff: Rotes Kreuz kooperiert mit Max-Beckmann-Schule

Fototermin mit Boot im Hintergrund: Die DRK-Lebensretter mit Max-Beckmann-Schülern. (Foto: Christian Schindler)
Berlin: Max-Beckmann-Oberschule |

Reinickendorf. Gut 20 Jahre lang hat das Boot auf dem Wannsee Leben gerettet, jetzt dient es Schülern der Max-Beckmann-Oberschule als praktisches Lehrmaterial für Umwelttechnik.

Seit 1987 gibt es an der Max-Beckmann-Oberschule, Auguste-Viktoria-Allee 37, die Arbeitsgemeinschaft Solarboot. Schüler lernen dort die neuesten umweltfreundlichen Techniken kennen, und sie probieren sie auch ganz praktisch aus: Der Deutsche Klimapreis und weitere Auszeichnungen waren der Lohn.

Jetzt hat die Solarboot-AG eine besondere Partnerschaft geschlossen: Der Kreisverband Wedding/Prenzlauer Berg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) brachte ein Boot an die Auguste-Viktoria-Allee, das gut 20 Jahre von den DRK-Lebensrettern auf dem Wannsee genutzt wurde. Die Juniorlebensretter des DRK werden bis ins kommende Jahr gemeinsam mit den Beckmann-Schülern das Boot mit einem Solarantrieb ausstatten.

Zurück in den Rettungsdienst wird das Boot nicht kommen, vermutet Christian Becker, Technischer Leiter des DRK-Kreisverbands: „Das Boot wird dann eine maximale Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometern erreichen.“ Das DRK wird es dann vor allem für die Werbung für den Rettungsdienst und für umweltfreundliche Techniken einsetzen. Patin für das Projekt ist Silke Gebel, Sprecherin für Umweltpolitik der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus. CS
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