Turkmenische Halbesel haben Nachwuchs

Die Jungtiere des Turkmenischen Halbesels haben sich sofort gut in der Gruppe eingelebt. (Foto: Zoo und Tierpark Berlin)

Friedrichsfelde. Den Anfang machte der Hengst Vidar. Ihm folgten die Stuten Torunn und Tonje. Nach drei Jahren Pause wurden im Juni im Tierpark Berlin wieder Fohlen beim Turkmenischen Halbesel, auch Kulan genannt, geboren.

"Kulane sind eine Unterart des Asiatischen Halbesels und in ihrer Heimat, den trockenen Steppen und Halbwüsten Turkmenistans und Kasachstans, stark von der Ausrottung bedroht", erläutert Diplombiologe Christian Kern und Kurator für Säugetiere im Tierpark Berlin. Ihr Bestand im wichtigsten Verbreitungsgebiet Turkmenistan sei auf 1300 Tiere geschrumpft. Hauptfeind ist der Mensch, der ihn wegen seines Fleisches jagt.Im Tierpark ist die Freude besonders groß. Der Kulan wird in europäischen Zoos recht selten gehalten und gezüchtet. Vidar, Torunn und Tonje sind Nummer 109 bis 111 seit 1961, als der Zoo im Berliner Osten mit der Zucht begonnen hat. "Die Mütter aller drei Jungtiere wurden im Tierpark geboren", so Christian Kern Der Vater heißt Barak. Er kam 2008 im Zoo Tallinn in Estland zur Welt und erst im vergangenen Jahr im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Berlin. Es hat funktioniert.


Karen Noetzel / KEN
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