Zweiter Preis an Schüler der Heinrich-Hertz-Oberschule

Georg Siegemund (l.) und Oliver Fartmann (M.) mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz bei der Präsentation ihrer Arbeit. (Foto: Christian Schindler)

Friedrichshain. Einen zweiten Platz gab es für Georg Siegemund von der Heinrich-Hertz-Oberschule beim Landeswettbewerb Jugend forscht.

Damit hat sich eine Kooperation zwischen der Heinrich-Hertz- Oberschule und Archenhold-Oberschule in Niederschöneweide durchaus ausgezahlt. Denn der 15-jährige Georg Siegemund bekam zusammen mit dem 18-jhrigen Oliver Fartmann von der Partnerschule. Es sind komplizierte Apparaturen, die beide bei der Landesschau Jugend forscht in der Mosaikhalle der Berliner Siemens-Zentrale am Rohrdamm 85 in Spandau aufgebaut haben. Ein kleines Schild warnt vor einem Laser, daneben sind Tabellen auf dem Bildschirm eines kleinen Computers zu erkennen. Das Projekt, für das sich die Schüler zusammen getan haben, hat den komplizierten Titel "Berührungslose Temperaturmessung mittels eines Interferometers - Computergestützte Auswertung". Es geht dabei um Messungen mittels eines Lichtstrahls. Dieser wird dabei von der Temperatur des Mediums beeinflusst. Wird die Temperatur nicht berücksichtigt, können folglich Messwerte unterschiedlich ausfallen.

Für die beiden Jungforscher ist das Thema schon eine Art Langzeitprojekt. Im vergangenen Jahr ging es um den Zusammenhang von Lichtgeschwindigkeit und Temperatur. "Jetzt versuchten wir mit verschiedenen Computer-Programmen, die Temperatur möglichst effektiv zu messen", sagt Siegemund.

Für die Jury von Jugend forscht war die Arbeit am 21. März den zweiten Preis im Bereich Physik wert. Er wird von der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften verliehen und ist mit 200 Euro dotiert. Dazu kam noch ein Sonderpreis in Höhe von 50 Euro des Stifters Dr. Rüdiger Herrmann.


Christian Schindler / CS
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