Bezirk möchte Regionalbahnhof Karlshorst erhalten

Ole Kreins, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, setzt sich im Berliner Abgeordnetenhaus für den Erhalt des Regionalbahnhofs Karlshorst ein. (Foto: Kahle)

Karlshorst. Die Bahn beharrt auf der Schließung des Regionalbahnhofs Karlshorst. Das widerspricht nach Meinung vieler Lichtenberger Politiker zutiefst den Interessen des Bezirks.

"Wir wollen den Regionalbahnhof Karlshorst im Interesse der Fahrgäste so lange wie möglich offenhalten", sagt Bürgermeister Andreas Geisel (SPD). "Nicht zuletzt wegen der schnellen Anbindung an den Flughafen Schönefeld." Geisel schließt sich damit zugleich Forderungen des Fahrgastverbandes IGEB an.Unterstützt wird der Bürgermeister von Ole Kreins, Lichtenbergs SPD-Chef und verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Kreins stellte zum Thema eine kleinen Anfrage. Aus der Antwort geht hervor, dass die Deutsche Bahn AG aus Kostengründen keine Sanierung des maroden und nicht behindertengerechten Regionalbahnhofs Karlshorst plant. Der Bahnhof habe seine Nutzungsdauer erreicht und solle - trotz steigender Fahrgastzahlen - schnellstmöglich geschlossen werden. Der Senat hat auf die Deutsche Bahn AG eingewirkt, den Betrieb noch bis zur Eröffnung des Regionalbahnsteigs Ostkreuz 2017 offenzuhalten. Die Bahn schließt allerdings einen Betrieb des Regionalbahnhofes Karshorst bis zu einem möglichen Bau des Regionalbahnhofes Köpenick definitiv aus.


Michael Kahle / m.k.
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