Kein rascher Bau von neuen Wegen

Karow. Entlang der Pankgrafenstraße wird es vorerst keinen befestigten Fuß- und Radweg geben.

Darüber informierte Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/ Die Grünen) die Bezirksverordneten. Es ist bereits zwei Jahre her, dass die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) den Beschluss fasste, dass das Bezirksamt prüfen soll, ob zwischen Panke-Radweg und Bucher Straße solche befestigten Wege entstehen können.

Bislang müssen sich nämlich Fußgänger und Radfahrer in diesem Bereich am unbefestigten Straßenrand entlang bewegen. Gerade in der so genannten dunklen Jahreszeit geraten hier Passanten und Radfahrer immer wieder in gefährliche Situationen. Hinzu kommt: Viele Kinder nutzten diese Strecke auch als Schulweg.

Nach ausführlicher Prüfung des Beschlusses durch Fachleute teilt Kirchner nun mit, dass sich der Vorschlag vorerst nicht umsetzen lässt. Zum einen stehe am Straßenrand nicht ausreichend Platz dafür zur Verfügung, so der Stadtrat. Zum anderen ließe sich dieses Vorhaben nicht, so wie vorgesehen, über das Infrastrukturprogramm zur Förderung des Fahrradverkehrs der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung finanzieren.

Stattdessen schlägt das Bezirksamt vor, den Ausbau der Pankgrafenstraße in die nächstmögliche Investitionsplanung des Bezirks mit einem Baubeginn frühestens ab 2021 aufzunehmen. Dann würde zum einen der Ausbau der Pankgrafenstraße in diesem Bereich angegangen werden können, und zum anderen könnten die nötigen Mittel für separate Fuß- und Radwege im Haushalt eingeplant werden. BW
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