Baumfällungen wegen Kabelersatz: Einige Pflanzen können trotz Schäden bleiben

Konradshöhe. Einer Modernisierung des Stromverteilungsnetzes durch die Stromnetz Berlin GmbH sind in der vergangenen Woche rund 30 Bäume zum Opfer gefallen.

Bei der Modernisierung wird das bestehende Hochspannungskabelnetz durch ein modernes kunststoffisoliertes Kabelsystem ersetzt. Der Kabelersatz ist laut Stromnetz Berlin notwendig geworden, da die seit 1974 vorhandene Stromkabeltrasse das Ende ihrer Lebenszeit erreicht hat.

Wegen des hohen Baumbestandes wurde das Vorhaben im Vorfeld durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Gehölzsachverständigen bewertet. Auf einem Teil der Strecke, im Bereich der Milanstraße, können durch Anwendung eines baumschonenden Bauverfahrens 19 japanische Zierkirschen, die im Nachhinein auf der Trasse gepflanzt wurden, erhalten werden. Jedoch ist der Verlust von 29 Straßen- und Parkanlagenbäumen im Zuständigkeitsbereich des Straßen- und Grünflächenamtes unvermeidbar.

Des Weiteren werden voraussichtlich sechs Straßenbäume beeinträchtigt. Das bedeutet, dass es zu einer Beschädigung des Wurzelbereiches kommt, aber die Standfestigkeit des Baumes nicht nachhaltig beeinträchtigt wird. Die Maßnahme ist mit dem Straßen- und Grünflächenamt abgestimmt, und es erfolgt eine entsprechende Ersatzzahlung an das Bezirksamt.

Die geplanten Baumfällungen erfolgen in der Parkanlage nördlich der Buntspechtstraße, dem Wildtaubenweg, der Straße Am Eulenhorst und der Milanstraße, überwiegend im Waldrandbereich. CS
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