Bezirk vergibt nach 13 Jahren wieder Bauherrenpreis

Zu den letzten Gewinnern des Bauherrenpreises im Jahr 2000 gehört das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge. (Foto: KW)

Lichtenberg. Rund 40 Bauvorhaben im Bezirk Lichtenberg sind für den Bauherrenpreis 2013 nominiert. Am 14. Juni wird der Preis in fünf Kategorien vergeben.

Die Nachfrage nach Wohnraum im Bezirk steigt. Viele Bauherren nutzen die Wohnbaupotentiale in Lichtenberg bereits seit Jahren. Allein im vergangenen Jahr wurden in Lichtenberg 1550 Wohnungen neu genehmigt. Das entspricht etwa einem Fünftel aller Neugenehmigungen in Berlin. Trotzdem will der Bezirk beim Wohnungsbau nachhelfen: Dies zum einen mit dem Bündnis für Wohnen, das bei der Entwicklung von neuen Bauvorhaben helfen will. Zum anderen will der Bezirk aber auch architektonisch ansprechende Bauvorhaben auszeichnen. Erstmals seit 13 Jahren wird auf eine Initiative der CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung nun wieder der Bauherrenpreises vergeben. "Die Auszeichnung richtet sich besonders an repräsentative und innovative Bauvorhaben, die bereits abgeschlossen sind", sagt die Chefin der Bau- und Wohnungsaufsicht im Stadtentwicklungsamt, Monika Kuhnert. Zu den Siegern des zuletzt vergebenen Bauherrenpreises gehört etwa die Wasserstadt an der Rummelsburger Bucht. Die attraktive Architekturlandschaft aus verschiedenartigen Townhouses und Reihenhauszeilen stammt aus der Feder des Architekten Klaus-Theo Brenner, der sich auch für die Gestaltung der gerade entstehenden Gartenstadt Karlshorst verantwortlich zeichnet.

Rund 40 Nominierte gehen ins Rennen um den Bauherrenpreis 2013, darunter sind zehn kommunale Bauvorhaben. Vergeben wird der Preis in fünf Kategorien: Wohnungssanierung und -Umbau, Denkmalpflege und -Sanierung, Gewerbebauten, Soziale Bauvorhaben sowie Freiflächen und Grünanlagen. Eine fünfköpfige Jury, die sich aus zwei Architekten, zwei Vertretern des Bezirksamts und einem Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zusammensetzt, wählt die Sieger aus.

Zu den Preiskriterien zählen Energieeffizienz, Kunst am Bau und Naturschutz. Der Preis ist nicht dotiert, vergeben wird jedoch eine Plakette, die an das jeweils ausgezeichnete Bauwerk angebracht werden kann.

Die Preisträger in den verschiedenen Kategorien werden am 14. Juni bekannt gegeben. Zudem wird eine Ausstellung im Rathaus Lichtenberg in der Möllendorffstraße 6 ab dem 14. Juni einen Überblick über die 40 nominierten Bauvorhaben geben. Künftig soll der Bauherrenpreis wieder regelmäßig vergeben werden, hierbei sollen auch Bürger Projekte vorschlagen können.


Karolina Wrobel / KW
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