Christina Emmrich scheidet Ende Mai aus ihrem Amt aus

Lichtenberg. Christina Emmrich (Linkspartei) wird aus Altersgründen Ende Mai aus ihrem Amt als Stadträtin für Jugend und Gesundheit ausscheiden. Die bisherige Kandidatin für die Nachbesetzung zieht ihre Kandidatur zurück.

"Wir führen derzeit Gespräch mit Kandidatinnen für das Amt der Stadträtin für Jugend und Gesundheit", sagt der Bezirksvorsitzende der Partei Die Linke, Michael Grunst. Ende Mai will die Partei den neuen Personalvorschlag beschließen und ihren Vorschlag in der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Juni einbringen. Die bisherige Jugendstadträtin Christina Emmrich scheidet Ende Mai mit 65 Jahren aus dem Amt. Die gebürtige Leipzigerin war von 2002 bis 2011 Bürgermeisterin in Lichtenberg. Im November 2011 wurde sie zur stellvertretenden Bürgermeisterin und Stadträtin für Jugend und Gesundheit gewählt. Ihr sollte bis vor kurzem noch die Bezirksverordnete und Jugendhilfeausschuss-Vorsitzende Kerstin Zimmer nachfolgen. Doch die zog ihre Kandidatur für den Stadtratsposten Ende April aus "sehr persönlichen Gründen" zurück, wie es seitens der Partei Die Linke heißt. Diese Gründe wären laut Michael Grunst privat und "vollkommen nachvollziehbar". Sie seien jedoch so gewichtig, dass sich Kerstin Zimmer dazu entschlossen hat, auch ihr BVV-Mandat Ende April niederzulegen.

Die Fraktion Die Linke wolle in der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 4. Juni daher einen neuen Vorschlag für den Posten der Ausschussvorsitzenden unterbreiten. Als bisherige Favoritin wird die Bezirksverordnete Katja Seidel gehandelt.

Den Rückzug von Kerstin Zimmer aus der Bezirkspolitik bedauert Michael Grunst sehr. "Sie hat richtige Spuren in der Bezirkspolitik hinterlassen", sagte Grunst. Vor allem sei Zimmers Engagement im Interesse der Kinder, Jugendlichen und Familien im Bezirk vorbildlich gewesen.


Karolina Wrobel / KW
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