Mietzuschuss für 28 000 Haushalte im Bezirk

Lichtenberg. Wie sehr sind Menschen mit geringem Einkommen von Wohnungslosigkeit bedroht? Dieser Frage ging die Fraktion Die Linke in ihrer Großen Anfrage in der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 15. November nach.

Deren Beantwortung ergab, dass im Bezirk Lichtenberg rund 700 sogenannte "wohnungslose Haushalte" gemeldet sind. Die betroffenen Personen leben meist in Notunterkünften. Dieses Jahr mussten etwa 280 Menschen neu untergebracht werden. Zudem haben rund 28 000 Haushalte in Lichtenberg Anspruch auf Übernahme der Kosten der Unterkunft durch das Jobcenter beziehungsweise das Sozialamt. Über 5000 Haushalte überschreiten dabei die Kosten für das Wohnen. Bei der Mehrzahl wurde jedoch auf die Aufforderung zum Umzug zunächst verzichtet. In zwei Prozent der Fälle wurde ein Umzug verlangt. Die Linke fordert nun vom Bezirksamt, die Wohnungsnot anzuerkennen und Zwangsumzüge auszusetzen.
Karolina Wrobel / KW
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