Weniger Stau auf der Lichtenberger Brücke

Lichtenberg. Eine kürzere Ampelschaltung für Fußgänger und die Freigabe der Busspur im Bereich der Ampelanlage für den Pkw-Verkehr soll den Stau auf der Lichtenberger Brücke auflösen.

Zu dieser Entscheidung hat sich die Verkehrslenkung Berlin durchgerungen, nachdem es auf der Brücke in den vergangenen Wochen immer wieder zu stockendem Verkehr gekommen ist. Grund für den Stau war bis dahin die neue Fußgängerampel auf der Brücke. Sie wurde eingerichtet, weil die BVG den U-Bahnhof Lichtenberg behindertengerecht ausbaut und dafür ab April den Ausgang Siegfriedstraße/Gudrunstraße sperren musste. Die Fahrgäste müssen deshalb auf den neu eingerichteten Ausgang Frankfurter Allee/Buchberger Straße ausweichen und benutzen jetzt zur Überquerung der Frankfurter Allee die provisorische Ampel auf der Lichtenberger Brücke. Die Bauzeit wird noch fünf Monate dauern. "Nach eigenen Beobachtungen hat die neue Lösung zu einer merklichen Entspannung der Verkehrslage beigetragen", so der Stadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU). Bisher waren baubedingt zwei Fahrspuren für den Individualverkehr und eine Fahrspur für den Bus ausgewiesen. Die Busspur kann jetzt auch von Individualverkehr genutzt werden. Damit wird die Staugefahr reduziert. "Sollte diese Maßnahme nicht dauerhaft zum Erfolg führen, werden wir weitere Lösungen prüfen", sagt Nünthel.


Karolina Wrobel / KW
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