Wohnungsunternehmen errichtet ab Mai 400 neue Wohnungen in Karlshorst

Lichtenberg. Bis 2016 will die Hohenschönhausener Wohnungsbaugesellschaft (Howoge) rund 5000 neue Wohnungen errichten. Bereits im Mai fällt der Startschuss für den Bau eines neuen Wohnviertels mit rund 400 Wohneinheiten in Karlshorst.

Ähnlich wie in anderen Bezirken ist auch in Lichtenberg die Nachfrage nach Wohnraum größer als das Angebot. Der Bezirk hat bereits reagiert und im vergangenen Jahr rund 1500 neue Wohnungen genehmigt. Das Neubauvorhaben der Howoge in Karlshorst ist in diesem Jahr eines der größten, das realisiert werden soll. Im Ortsteil entstehen zudem noch über Tausend Einfamilienhäuser in der Siedlung am Carlsgarten und der Gartenstadt. Geschosswohnungsbau findet jedoch kaum statt. "Gerade Mietwohnungen in familiengerechter Größe fehlen in Karlshorst", erklärt Bürgermeister Andreas Geisel (SPD). Er begrüße daher das Vorhaben der Howoge in Karlshorst ausdrücklich.

Acht neue Gebäude zieht die Wohnungsbaugesellschaft hoch. Zudem saniert sie den Altbau auf dem Gelände des ehemaligen Studentenwohnheims der HTW am Römerweg. Neben insgesamt 400 Wohneinheiten wird auch eine Kita für rund 100 Kinder gebaut. Insgesamt investiert die Howoge rund 60 Millionen Euro.

"Großen Wert wollen wir auf Familien als Mieter legen", erklärt Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der Hohenschönhausener Wohnungsbaugesellschaft (Howoge) bei der Vorstellung des Vorhabens. Es besteht zur Hälfte aus Drei- bis Vierzimmer-Wohnungen. Ihre Gesellschaft werde auch auf soziale Vielfalt achten und zwei Senioren-Wohngemeinschaften anbieten.

Schon Anfang 2015 sollen die ersten Mieter einziehen können. Des Weiteren bereitet die Howoge in Lichtenberg weitere Neubauprojekte vor. Vergangenes Jahr erwarb die Wohnungsbaugesellschaft das Areal der ehemaligen Kinderklinik Lindenhof mit Parkanlage und den alten Backsteinbauten. Ende April will die Howoge nun mit einem Architekturwettbewerb in die Projektentwicklung für das Areal starten, auf dem voraussichtlich 300 Wohneinheiten entstehen sollen. Rund 100 Wohneinheiten sind künftig für ein freies Grundstück an der Frankfurter Allee/Möllendorffstraße geplant. "Hier läuft der städtebauliche Wettbewerb bereits", so Frensch.


Karolina Wrobel / KW
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