CDU und SPD wollen Ampelanlage abschalten lassen

Lichterfelde. Die Ampel an der Kreuzung Bäkestraße, Ostpreußendamm ist ein wahres Verkehrshindernis. Deshalb wollen die Fraktionen der CDU und der SPD, dass diese Ampelanlage bis auf Weiteres abgeschaltet wird.

Vor allem im Berufsverkehr kommt es an dieser Ampel zu langen Rückstaus im Ostpreußendamm und auch in der Bäkestraße. Durch die derzeit laufende Sanierung der Teltowkanalbrücke in der Königsberger Straße werden zusätzlich Autos in die Bäkestraße gedrängt. Zeitweise ist die kleine Straße komplett vom Ostpreußendamm bis zum Hindenburgdamm dicht.

Eine Entspannung der Verkehrssituation ist schon deshalb nicht in Aussicht, weil durch die bevorstehenden Baumaßnahmen am Heizkraftwerk Lichterfelde sowie auf dem Gelände der Parks Range sich die Verkehrssituation weiter zuspitzen wird.

Im Bereich Ostpreußendamm, Hindenburgdamm, Morgensternstraße, Königsberger Straße und Giesensdorfer Straße müsse sogar mit zunehmendem Schwerlastverkehr gerechnet werden. Der motorisierte Verkehr würde dadurch gezwungen, zur Überquerung des Teltowkanals auf die Bäkestraße auszuweichen, befürchten die Fraktionen.

In einem Antrag ersuchen sie das Bezirksamt, sich dafür einzusetzen, dass die Ampel an der Bäkestraße abgeschaltet wird. "Vor Errichtung der Ampel konnten zumindest auf dem Ostpreußendamm keine Staus beobachtet werden", heißt es in der Begründung. Auch die Rückstaus in der Bäkestraße hätten sich in Grenzen gehalten. Der Antrag ist in den Verkehrsausschuss überwiesen worden.


Karla Menge / KM
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