Kfz-Schutzbrief meist ohne Rechtsschutz

Kfz-Schutzbriefe enthalten in der Regel keine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung. Sie muss laut Peter Grieble von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg meist extra abgeschlossen werden.

Je nach Deckungssumme und Anbieter beliefen sich die Kosten auf jährlich rund 60 bis 80 Euro. Die Verkehrs-Rechtsschutzpolice gewähre Leistungen unabhängig davon, ob man als Autofahrer, Radler oder Fußgänger geschädigt wird, so Grieble.

Bei Deckungszusage, die meist erteilt werde, übernehme eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung sämtliche Prozesskosten - egal wie der Rechtsstreit ausgehe, erläutert der Verbraucherschützer. Gängige Fälle seien, dass betroffene Versicherte nach einem Unfall gegen die gegnerische Versicherung auf Schadenersatz, Schmerzensgeld oder bei Arbeitsunfähigkeit gar auf Rente klagten.

Eine Alternative zur separaten Police ist ein Extrabaustein als Ergänzung der Kfz-Versicherung - meist zu günstigeren Preisen bei eingeschränktem Leistungsumfang. Wer bereits eine allgemeine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, sollte prüfen, ob Verkehrsangelegenheiten zum Leistungsumfang gehören.


dpa-Magazin / mag
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